Gewaltprävention an Schulen

Gewaltprävention an Schulen durch Erlebnispädagogik

Aventerra e.V. engagiert sich auch auf dem Gebiet der Gewaltprävention an Schulen. In unserem neusten Angebot arbeiten wir mit Grundschulen zusammen. Hierbei verwenden wir mit nahezu 100 Schülern in Stuttgart erfolgreich die Methoden der Erlebnispädagogik. Kinder, Lehrer und Eltern sind begeistert.

 

Projekt „Geh Wald statt Gewalt!“

Junge Menschen werden mit vielfältigen Anforderungen und Konflikten konfrontiert. In der Schule, zu Hause und in der Freizeit. Oft sind Kinder und Jugendliche hierdurch überfordert und versuchen die Probleme gewaltsam zu lösen. Deshalb will unser Projekt zur Gewaltprävention an Schulen gezielt das Erlernen sozialer Kompetenzen fördern. Entscheidend für den Lernerfolg ist die Lernsituation. Die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung untermauern dies eindrücklich: gute Gefühle und Spaß ermöglichen dem Gehirn, besser zu funktionieren und Neugier und Kreativität zu entwickeln. Das Outdoor-Programm „Geh Wald statt Gewalt“ zur Gewaltprävention an Schulen will genau dieser Erkenntnis Rechnung tragen. Es ist in vier Module gegliedert, die innerhalb eines Schuljahres jeweils 10 Wochen einnehmen. Die Themenblöcke haben aufbauenden Charakter und inhaltlich einen gemeinsamen roten Faden:

Wahrnehmung – Vertrauen – Kommunikation – Kooperation: Gewaltprävention an Schulen - unser Konzept

Das Konzept unseres Projekts zur Gewaltprävention an Schulen orientiert sich an den Elementen Gemeinschaft, Natur und Erlebnis. Es basiert auf einem bewegungs- und handlungsorientierten Lernansatz.

Gewaltprävention an Schulen - Themenblock 1: Wahrnehmung

Mit Hilfe von Wahrnehmungsspielen kommen die Schüler mit einander in Kontakt. Die konzentrierte Wahrnehmung der Schüler wird mittels Wahrnehmungsaufgaben gefördert und hat das Ziel, dass sie mit sich selbst, den Mitspielern und der Natur in Berührung kommen. Die positive Wahrnehmung des eigenen Körpers und der eigenen Ressourcen stärkt das Selbstbewusstsein. Gegenseitige Wahrnehmung ist die Grundlage für einen respektvollen und achtsamen Umgang miteinander und mit der Umwelt.

Gewaltprävention an Schulen Themenblock 2: Vertrauen

Jedes Kind braucht ein gewisses Maß an Vertrauen, um sich entwickeln zu können. Vertrauen in die Erwachsenen, in Gleichaltrige und zu sich selbst. Mittels Vertrauensübungen wird das Vertrauen unter den Klassen- bzw. Gruppenmitgliedern gestärkt. Durch positiv bewältigte Herausforderungen zudem das Selbstvertrauen jedes Einzelnen.

Gewaltprävention an Schulen Themenblock 3: Kommunikation und Interaktion

Mit Hilfe des nach Marshall Rosenbergs „Gewaltfreier Kommunikation“ entwickelten Programms für Kinder werden Grundsätze anerkennender und achtsamer Sprache kindgerecht vermittelt und geübt. Bei kleinen Aufgaben und innerhalb überschaubarer Projekte werden die Mädchen und Jungen vor altersgemäße Herausforderungen gestellt, die sie nur im gemeinsamen Dialog lösen können.

Gewaltprävention an Schulen Themenblock 4: Kooperation

Kooperationsaufgaben und –spiele lassen die Schüler gemeinsam tätig sein. Nur zusammen sind diese Art von Aufgaben zu lösen. Beim Zusammenwachsen der Klasse bzw. Gruppe wird die Wichtigkeit jedes Einzelnen deutlich. Die Schüler unterstützen sich gegenseitig. Dadurch lernen sie die eigene Wertschätzung neu wahrzunehmen.

 

Die Presse über uns (Stuttgarter Wochenblat vom 22.3.2012)