Jugend-Reise Alpen-Überquerung
- Betreuung und Anleitung (ab Oberstdorf bis Meran)
- Unterkunft (Übernachtung in Berghütten und Biwak)
- Verpflegung (Mahlzeiten werden gemeinsam zubereitet).
Team:
1. Termin:
- Inka Haasis
- Wilhelmine Berger
- Johannes Küstner
2. Termin:
- Ingo Weber
- Simon Sauer
- Franziska Kaufmann








Die individuell gestaltete Route führt uns von den blumenübersäten Wiesen des Allgäus über grüne Wälder im Lechtal, Schluchten und Felsensteige im Pitztal in die Gletscherwelt des Ötztals und schließlich nach Meran mit seinem angenehmen südlichen Klima. Auf unserer Trekking-Tour quer durch die alpine Landschaft tauchen wir ein in die Schönheit der Natur und machen beim gemeinsamen Unterwegssein vielerlei spannende Entdeckungen. Dabei haben wir genügend Zeit eingeplant, um flexibel auf die Wünsche der Gruppe eingehen zu können.
Routenverlauf:
Oberstdorf – Kemptener Hütte –
Holzgau (Lechtal) – Menninger Hütte –
Seescharte – Zams (Inntal) –
Pitztal – Braunschweiger Hütte –
Rettenbachjöchl – Ötztal – Vent –
Similaun Hütte – Schnalstal – Meran
Details:
Presse
Die "GOOD NEWS" schreibt:
Der Stuttgarter Verein Aventerra bot in den Sommerferien 2011 zum ersten Mal eine Alpenüberquerung für Jugendliche an.
Eine viertel Million Schritte
11. August 2011, morgens, halb neun in den Alpen. Eine Gruppe Jugendlicher macht sich mit ihren vier Betreuern auf den Weg zu ihrer vorletzten Etappe – zur Fundstätte des wohl berühmtesten Bewohners der Alpen: dem Ötzi. Diese liegt in 2.300 Meter Höhe und ist zugleich der höchste Punkt der Reise. Das abenteuerliche Programm: Die zwölf Jugendlichen im Alter von zwölf bis 16 Jahren bezwingen bereits seit acht Tagen die alpine Landschaft, marschieren dabei täglich zwischen vier und sieben Stunden und kämpfen sich durch Wind und Dauerregen, ja sogar durch Schnee. Am Ende des Tages werden sie auf eine viertel Million Schritte und 6.000 Höhenmeter zurückblicken, auf ein Abenteuer, bei dem sie neue Freundschaften geschlossen haben, an ihre Grenzen gingen und eine atemberaubende Natur erleben durften.
Ein ganz neues Erlebnis
Für die 14-jährige Jana Kohlhoff ist dieses Naturerlebnis einzigartig: „Die Gruppe ist super, die Landschaft auch unglaublich schön. Ich war noch nie so tief in den Alpen und vor allem so weit oben.“ Auch der 15-jährige Nathan Niedermeier ist überwältigt: „Die Landschaft ist so schön. Von Hütte zu Hütte und mit eigenem Gepäck wandern, das hatte ich zuvor noch nie gemacht.“
Eine Premiere ist diese Freizeit auch für das Betreuerteam von Aventerra. Der Verein hat schon viele Arten von Freizeiten veranstaltet; die Alpenüberquerung ist aber neu im Programm. Seit über zehn Jahren begleitet der Verein mit seinen Freizeiten Kinder und Jugendliche in ihren Ferien. Von Mittelalterlager über Kanutour und Reiterferien bis hin zum jüngsten Freizeitprogramm Alpenüberquerung. Das Konzept ist stets die Erlebnispädagogik: „Die Natur erleben, eigene Grenzen kennenlernen und Gruppenerlebnisse – das ist die Idee, die hinter dieser Reise steckt“, erklärt die Betreuerin Inka Haasis. Ausreichend Möglichkeiten hierfür bietet die zehntägige Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran allemal: Die Jugendlichen und ihre vier Betreuer überqueren einige steile und anstrengende Wege, erfahren einiges über die unterschiedlichen Gesteinsarten und die Vegetation der Alpen und sehen, wie weit die Gletscher bereits zurückgegangen sind. Gleichzeitig stärkte die Reise das Gruppengefühl.

Die Reiseroute
Die Jugendreise Alpenüberquerung führte die Teilnehmer zehn Tage lang von Oberstdorf aus über Österreich nach Italien. Von Oberstdorf aus ging es auf die Kemptener Hütte. Von dort aus wanderte die Gruppe nach Holzgau im Lechtal (Tirol). Hier machten sie am Abend ein Lagerfeuer. Am nächsten Morgen ging es weiter zur Menninger Hütte. Der Weg ging von dort aus über Schluchten und Felsensteige zur Seescharte auf 2.599 Meter Höhe. Dann ging es wieder abwärts nach Zams im Inntal und ins Pitztal. Bevor sie den höchsten Punkt ihrer Reise erreichten, erklommen sie zunächst die Braunschweiger Hütte und das Rettenbachjöchel. Von dort aus führte die Wanderung zur dortigen Similaun Hütte. Die Similaun Hütte liegt ganz in der Nähe des Hauslabjochs in der Gletscherwelt der Ötztaler Alpen. Hier war der höchste Punkt der Reise erreicht: das Hauslabjoch auf 3.200 Meter Höhe. Besuch bei Ötzi Zugleich liegt dort die Fundstelle des Ötzi, eine etwa 5.300 Jahre alte Gletschermumie aus der späten Jungsteinzeit.
„Das war mein schönstes Erlebnis. Durch die Gletscher laufen und dort zu sein, wo vor 5.000 Jahren schon einmal jemand war“, erzählt Nathan Niedermeier begeistert. Auch für Jana Kohlhoff war dieser Routenpunkt der schönste Teil der Reise: „Auf dieser Höhe war ich noch nie. Die Sonne schien auf die Schneefelder. Das war so schön. Ich hätte ewig dort bleiben können.“
Der Abstieg
Allzu lang konnte Jana aber dort nicht verweilen, denn der Abstieg und somit der Abschied von den Alpen nahte. Mit den Bergen im Rücken und einem guten Gefühl, es geschafft zu haben, machte sich die Gruppe auf zu ihrer letzten Etappe, den Abstieg ins Schnalstal mit direktem Blick auf den Vernagtsee. Hier gönnten sie sich noch eine kleine Badepause mit dem Blick auf die Berge und auf das Geleistete. Von dort aus ging es schließlich auf die Zielgerade nach Meran.
Fit aber keine Frühaufsteher
Die Route wurde so gewählt, dass keine Spezialausrüstung notwendig war. Auch Muskelkater gab es so gut wie keinen. „Die Gruppe hatte eine sehr gute 
körperliche Fitness“, erzählt Inka Haasis. Nur das frühe Aufstehen fand nicht wirklich Beifall. „Dabei waren wir mit sieben Uhr Aufstehen relativ spät dran“, erklärt die Betreuerin und erzählt weiter: „In den Bergen ist es üblich, beizeiten loszumarschieren. Um sieben sind die meisten schon ein bis zwei Stunden unterwegs“.
Spontanität gefragt
Die Stimmung war durchweg fantastisch, trotz des teilweise sehr schlechten Wetters. „An einem Abend hat es sogar geschneit und an einem Tag gab es Dauerregen“, erzählt Inka Haasis. An diesem Tag mussten die Betreuer improvisieren, denn geplant war eine Übernachtung im Pitztal auf Biwaks, also im Freien. Glücklicherweise fanden sie einen Bauern, der die Gruppe in seinem Kuhstall übernachten lies. Was die Gruppe zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Ihre Übernachtung im Freien konnten sie am Ende der Reise in Meran doch noch nachholen.
(JB) 03.09.2011 (Ausgabe 03. September 2011) (leicht gekürzt)
Verpflegung:
Mahlzeiten werden gemeinsam zubereitet.
Unterkunft:
In Hütten und Biwak.
Ausrüstung:
- Rucksack: ca. 35 bis 45 Liter fassend - nicht schwerer als 10 kg + Regenhülle
- Schlafsack bis 0 Grad tauglich, möglichst leicht mit kleinem Packmaß
- Biwaksack als Schutz bei Übernachtung im Freien
- Bergschuhe: Knöchel hohe. feste Bergschuhe mit guter Profilgummisohle
- Lange Trekkinghose - möglichst mit Zipper um sie auch als kurze Hose zu verwenden
- Funktionssocken, Funktionswäsche, Shirts
- Fleecejacke oder Windstopperjacke
- Regenschutz + Hose
- Badehose
- Trinkflasche, Ausweis, Waschzeug, Taschenlampe, Sonnenschutz
- leichte Turnschuhe, Badeschlappen oder Trekkingsandale
- ausführliche Packliste wird bei Buchung zugeschickt
Anmerkung:
Vergünstigungen:
Frühbucherrabatt bis 15. Januar: 30 Euro
Frühbucherrabatt bis 4 Monate vor Beginn: 15 Euro
Freunderabatt: 15 Euro
Es ist nur ein Rabatt möglich.
Gemeinschafts-Fahrt:
Stuttgart Oberstdorf Meran Stuttgart 150 €





