Weltkulturerbe Georgien
- 8 Nächte in Tbilissi im Hotel**
- 1 Nacht in Stephanzminda im Privatquartier
- 2 Nacht in Kutaissi im Familienhotel
- 1 Nacht in Bakuriani im Familienhotel**
- 1 Nacht in Telawi im Privatpansion
- 1 Nacht in Signagi im Privatpansion
- Alle Transfers im Lande
- Qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung
- Eintritte
- Verpflegung: HP, außer dem freien Tag in tbilisi
Im Preis nicht enthaltene Leistungen:
- Alkoholische Getränke
- Flug, bei der Buchung sind wir gerne behilflich







Eine spannende Reise durch Georgien am östlichsten Rand Europas, quer durch die verschiedenen Provinzen. Erleben Sie die berühmte georgische Gastfreundschaft. Besuchen Sie eines der ältesten christlichen Länder und entdecken Sie die malerische Formsprache der georgischen Kirchen, Ausdruck eines spirituellen Christentums und uralten Tradition. Erblicken Sie den Kasbek, den Berg des Prometheus, im ersten Morgenlicht und durchstreifen Sie Tbilisi, die bunte, multikulturelle Hauptstadt an der Kreuzung von Heer- und Seidenstraße.
Highlights
- Tbilisi, Altstadt, Rustaveli, Nationalmuseum-Schatzkammer
- Mzcheta, Djvari, Swetizchoweli, Samtavro, Schiomgwime
- Georgische Heerstraße, Ananuri, Darial Schlucht
- Großer Kaukasus, Kasbek, Zminda Sameba Kirche
- Bolnisi Kirche, Dmanisi Ausgrabungsfeld
- Gori, Samtawisi, Ateni Sioni, Kinzwisi, Uplisziche
- Gelati UNESCO Weltkulturerbe, Nikorzminda,
- Bagrati UNESCO Weltkulturerbe, Ubisa, Timotesubani
- Bakuriani, Kleiner Kaukasus, Wardsia
- Gombori Gebirge, Alt-Schuamta, Ikalto, Alawerdi, Zinandali, Telavi
- Gremi, Nekresi, Kwelazminda, Signagi
- Steppenwüste Garedja, Kloster David Garedji, Udabno Kloster
Möglichkeiten:
1.Tag: Am östlichsten Rand Europas
Flug. Ankunft in Tbilisi nach Mitternacht
2. Tag: Kultur- und Religionsvielfalt auf kleinstem Raum
Tbilisi, Altstadt, Rustaveli, Nationalmuseum-Schatzkammer
Streifzug durch die vielfarbige, aus dem Zusammenprall von Europa und Asien entstandene Altstadt von Tbilisi. Mittelalterliche Kirchen Metechi (13. Jh.), Antschis'chati (6. Jh.) und Sioni (13. Jh.), Synagoge, Moschee und Narikala-Festung (4. Jh). das orientalische Bäderviertel, der Freiheitsplatz und die Rustaweli-Avenue, wo sich Jugendstilbauten des 19. Jh. prachtvoll aneinanderreihen. Besuch im Nationalmuseum mit der Schatzkammer Georgiens, u.a. zahlreiche Goldschmiedearbeiten aus dem alten Kolchis. Abendessen in einem traditionellen Restaurant. Übernachtung in Tbilisi
3. Tag: UNESCO Weltkulturerbe und Urchristentum
Mzcheta: Djvari, Swetizchowli,Samtavro, Schiomgwime
Fahrt in die historische Hauptstadt Mzcheta an der Kreuzung von Heer- und Seidenstraße. Malerisch liegt die Kreuzkirche Djvari (7. Jh.) auf einem Bergrücken. Wie ein Kristall scheint sie sich aus dem Felsen zu erheben und gilt als vollkommenstes Beispiel frühchristlicher Kirchen vom Typ des „croix libre“. Die mächtige Swetizchoweli Kathedrale (11. Jh.) im Zentrum von Mzcheta ist das Herz und die Seele Georgiens, hier nahm das Christentum seinen Anfang, wie zahlreiche nahegelegene Kirchen und Kapellen aus den frühesten Jahrhunderten bezeugen. Fahrt ins Höhlenkloster Schiomgwime, eines der ältesten Klöster Georgiens. Die Kreuzkuppelkirche Johannes des Täufers (6. Jh.) ist tief in den Felsen hineingebaut und der ganze Ort von nahezu paradiesischer Unberührtheit. Abendessen und Übernachtung in Tbilisi
4. Tag: Das Tor zum Orient
Georgische Heerstraße, Ananuri, Darial Schlucht
Fahrt Richtung Norden die legendäre Georgische Heerstraße entlang in den Großen Kaukasus. Der uralte Karawanenweg verband den Norden mit dem Orient und wurde schon vom griechischen Geographen Strabo erwähnt. Aufgrund der ständigen Bedrohung entstanden zahlreiche Festungsanlagen, wie die Wehrkirche Ananuri (17. Jh.) am türkiesblauen Jinvali-Stausee. In steilen Serpentinen windet sich die Straße empor über den Kreuzpass auf 2.395m Höhe und weiter in die zerklüftete Darial Schlucht, die seit Jahrtausenden umkämpfte „Pforte in den Norden“. Eine kleine Wanderung zum Gweleti-Wasserfall und Fahrt nach Stepanszminda am Fuße des Kasbek. Abendessen und Übernachtung in Stepanzminda
5. Tag : Zum Berg des Prometheus
Großer Kaukasus, Kasbek, Zminda Sameba Kirche
Vor Sonnenaufgang auf Wunsch kleiner Spaziergang, um den Kasbek – den heiligen Berg – im ersten Morgenlicht zu erleben. Hier wurde der Sage nach Prometheus angeschmiedet, zur Strafe, weil er den Menschen das Feuer gebracht hat. Wanderung zur Dreifaltigkeitskirche Zminda Sameba (14. Jh., 2170m), die frei vor dem atemberaubenden Panorama des Kasbek (5047m)steht. Rückfahrt nach Tbilisi. Abendessen und Übernachtung in Tbilisi
6. Tag: Kreuz, Schrift und der erste Europäer
Bolnisi Kirche, Dmanisi Ausgrabungsfeld
Fahrt Richtung Süden über die deutsche Siedlung Katharinenfeld (heute Bolnisi) zur Bolnisi Kirche, einer Basilika aus dem 5. Jh mit charakteristischen Ornamenten, den ältesten altgeorgischen Schriftzeichen und dem berühmten Bolnisi-Kreuz (5. Jh.), ein gleichseitiges Kreuz mit acht Enden, ein immer wiederkehrendes Symbol an georgischen Kirchen. Besichtigung des archäologischen Ausgrabungsgeländes Dmanisi, das vor einigen Jahren weltberühmt wurde, durch die Entdeckung von Schädeln des „Homo Erektus“ (Alter: 1,7 - 1,8 Mio Jahre), des ältesten „Europäers“. Abendessen und Übernachtung in Tbilisi
7. Tag: Lebensbaum Motive und der „Blaue Engel“
Gori, Samtawisi, Ateni Sioni, Kinzwisi, Uplisziche
Fahrt nach Westen entlang eines Zweigs der alten Seidenstraße über Gori, dem Geburtsort Stalins, zur antiken Höhlenstadt Uplisziche. Besichtigung der Bischofskirche Samtawisi (11. Jh.) , deren mit Lebensbaum Motiven reichverzierte Ostfassade die Ornamentik in ganz Georgien maßgeblich prägte. Nahe Gori liegt über einem kleinen Fluss die Muttergotteskirche Atenis Sioni (7.-10. Jh.), eine Kreuzkuppelkirche mit mittelalterlichen Darstellungen (12. Jh.) des Marienlebens. Den Höhepunkt bildet die Nikolauskirche von Kinzwisi (13. Jh.), bekannt für ihre Fresken in intensivem Lapislazuliblau. Der blauen Engel von Kinzwisi ist durch seine überirdische Schönheit ein charakteristisches Beispiel für die frühe Renaissance Georgiens. Abendessen und Übernachtung in Kutaisi
8. Tag: Ein weiser König, ein Kloster und die sieben freien Künste
Gelati, Motsameta, Nikorzminda
Kutaisi ist eine der ältesten Städte Georgiens. Sie war die alte Hauptstadt von Kolchis und im Mittelalter ein bedeutendes kulturpolitisches Zentrum. Das Klosters Gelati zählt wegen seiner besonderen Architektur zum UNESCO Weltkulturerbe. Im 12. Jh. gründete David der Erbauer an dieser Stelle eine der ersten Akademien der Welt. Fahrt ins nahegelegene Kloster Motsameta, ein Ort besonderer Heilkräfte und frequentiertes Pilgerzentrum. Weiterfahrt in die Bergregion Ratscha, deren Bewohner bekannt für ihre Geruhsamkeit sind. Die in einem verträumten Dörfchen gelegene Nikolauskirche von Nikorzminda zählt zu den bedeutendsten Schöpfungen des Mittelalters. Sie ist mit Abstand die am reichsten verzierte Kirche Georgiens und ihre vielfältigen Kreuzbandmuster zeugen von der herausragenden Kunst georgischer Baumeister. Abendessen und Übernachtung in Kutaisi
9. Tag: Aus der Kolchisebene in den Kleinen Kaukasus
Bagrati, Ubisa, Timotesubani, Borjomi, Bakuriani
Besuch der teilweise zerstörten Muttergotteskirche von Bagrati (13. Jh.), einst das kühnste georgische Bauwerk von enormer Raumweite, heute ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe. Nach einem Rundgang durch die Altstadt von Kutaisi und über den traditionellen Bauernmarkt Weiterfahrt Richtung Süden in den Kleinen Kaukasus über Borjomi, woher das gleichnamige Mineralwasser stammt, in den Bergkurort Bakuriani. Unterwegs Besuch der Ubisa Kirche, mit eindrucksvollen Fresken sowie der Kirche von Timotesubani in byzantinischer Ziegelbauweise mit einem ungewöhnlichen Freskenzyklus (13. Jh.). Abendessen und Übernachtung in Bakuriani
10. Tag: Höhlenstadt und Hochebene
Bakuriani, Kleiner Kaukasus, Wardsia, Vulkanseen, armenische Dörfer
Fahrt Richtung Südwesten das Kuratal entlang nach Wardsia (12. Jh.), einer gigantischen Höhlenstadt nahe der türkischen Grenze. Unzählige Höhlen erstrecken sich über mehrere, durch Treppen, Galerien und Terassen miteinander verbundene Etagen. Hier gab es seinerzeit Straßen, Tunnels, Wohnräume mit Kuppeldächern, Bibliotheken und Bäder. Ein besonderes Erlebnis sind die mittelalterlichen Fresken der Höhlenkirche, u.a. eine der wenigen zeitgenössischen Darstellungen der legendären Königin Tamar. Rückfahrt durch die Hochebene des Kleinen Kaukasus, vorbei an mehrereren Vulkanseen und einsam gelegenen armenischen Dörfern. Abendessen und Übernachtung in Tbilisi
11. Tag: Einmal kurz ausschnaufen...
evt. Aghmaschenebeli Straße, Schardeni Viertel, Schwefelbäder
Ein Tag zur Erholung. Es bietet sich die Möglichkeit, Tbilisi alleine oder gemeinsam mit dem Reiseleiter zu erkunden. Weitere Museen, das Jugendstilviertel der jüngst restaurierten Aghmaschenebeli Straße, das Schwefelbad in der Altstadt oder die verwinkelten Gässchen im Schardeni Viertel mit stilvollen Cafés und einem kunsthandwerklich niveauvollen Angebot an Souveniers (Schmuck, Seidenmalerei, Töpferware). Abendessen und Übernachtung in Tbilisi
12. Tag: Die Wiege des Weins
Gombori Gebirge, Alt-Schuamta, Ikalto, Alawerdi, Zinandali, Telavi
Fahrt Richtung Osten über die Hügelketten des Gombori-Gebirges nach Kachetien, dem Weinland Georgiens. Erstes Ziel ist Alt Schuamta, ein uraltes Kloster (5.-7. Jh.) mitten im Wald. Besichtigung der Kirche von Ikalto (9. Jh.) mit dazugehöriger Akademie (12. Jh.), einst das kulturelle Zentrum Ostgeorgiens, in welchem neben Theologie und Rechtswissenschaft auch Weinanbau unterrichtet wurde. Nicht weit entfernt liegt die größte Kathedrale Kachetiens Alawerdi (11. Jh.), geweiht dem heiligen Georg. Besuch der Fürstenresidenz Zinandali, ein Treffpunkt der intellektuellen Elite Russlands, Georgiens und Europas im 19. Jh. Abendessen und Übernachtung in Telavi
13. Tag: Kachetische Weinstraße
Gremi, Nekresi, Kwelazminda, Signagi
Fahrt die Kachetische Weinstraße entlang, vorbei an zahllosen Weingärten über die Burgkirche Gremi zum Kloster Nekresi, das kaum sichtbar auf einem bewaldeten Bergrücken liegt mit herrlichem Blick auf die weite Alasaniebene. Die kleine Kuppelkirche von Nekresi (4. Jh.)ist noch im Stil zoroastrischer Feuertempel gebaut und die älteste Kirche Georgiens. Zum Kloster gehört eine Dreikirchen-Basilika (7. Jh.) und ein uralter georgischer Weinkeller, in dem nach traditionell „georgischer Methode“ riesige Tonamphoren zur Weinlagerung in die Erde eingelassen worden sind. Weiterfahrt, über Gurdjaani, mit der Doppelkuppelkirche Kwelazminda, ins mittelalterliche Städtchen Signagi. Stadtrundgang durch die malerischen Gassen von Signagi, mit ihren einladenden Landhäusern im typisch georgischen Stil. Abendessen und Übernachtung in Signagi
14. Tag: Ein Kloster in der Wüste
Steppenwüste Garedja, Kloster David Garedji, Udabno Kloster
Fahrt Richtung Südosten in die Steppenwüste Garedja. Hier entfaltete sich seit dem 6. Jahrhundert ein reges und kulturell überaus fruchtbares Klosterleben. Besuch des Lawra Klosters von David Garedji und kleine Wanderung (ca. 2 Std.) zu den Höhlen des Udabno-Klosters mit den berühmten Fresken der Schule von Garedja in ureigenem Stil und besonderer Ausdruckskraft. Von oben bietet sich ein spektakulärer Blick auf die bizarre Wüstenlandschaft an der Grenze zu Aserbaidschan. Abschiedsabend in einem tradtionellen Restaurant. Übernachtung in Tbilisi
15. Tag: Abschied nehmen
Abflug
Je nach Fluggesellschaft ist am Vormittag noch Zeit für evt. Einkäufe oder einen kleinen Spaziergang in Tbilisi.
Verpflegung:
Halbpension
Ausrüstung:
Festes Schuhwerk für die Wanderungen.
Voraussetzungen:
Festes Schuhwerk für die Wanderungen.
Extraleistungen:
EZ - Zuschlag: 340 €



