Über uns
Das Profil von Aventerra
Unsere Mitarbeiter/innen sind:
- Therapeuten
- Erlebnispädagogen
- Naturpädagogen
- Waldorflehrer
- Musikpädagogen
- Theaterpädagogen
- Sport- und Gymnastiklehrer
- Freizeitpädagogen
Hinzu kommen noch viele Anerkennungs Praktikanten von Erzieherschulen, wie auch verschiedene Studiengänge.
Unser Qualitätsstandard hat folgende Kriterien:
- Professionalität Alle verantwortlichen Mitarbeiter verfügen über eine pädagogische Ausbildung, oder zumindest über eine gleichwertige pädagogische Erfahrung.
- Hohes Betreuungsverhältnis Alle Freizeiten haben einen Betreuungsschlüssel von 1:5.
- Integrativ Alle Freizeiten werden integrativ geführt. Dies gilt sowohl für die Altersstruktur als auch für die Begabungen der Teilnehmer.
- Elternbegleitung Für einige Freizeiten ist es grundsätzlich möglich, daß Eltern ihre Kinder begleiten, soweit dies pädagogisch sinnvoll erscheint.
- Waldorfpädagogik Die Prinzipien der Waldorfpädagogik werden berücksichtigt und umgesetzt.
- Begrenzte Teilnehmerzahl Je nach Art der Freizeit ist die Teilnehmerzahl grundsätzlich auf 35 Kinder und Jugendliche begrenzt.
Betreuung und Leitung der Projekte:
Das Gelingen, der Erfolg einer Unternehmung und die Umsetzung unserer pädagogischer Zielsetzung hängt zum großen Teil von dem Mitarbeiterteam ab.
Wir haben eine Gruppe von ca. 100 Mitarbeiter/innen mit denen wir in den letzten Jahren erfolgreich zusammen gearbeitet haben. In der Planung der diesjährigen Projekte haben wir weitestgehend versucht diese bewährten Mitarbeiter wieder für die Leitung der Projekte zu gewinnen. Viele konnten schon zusagen. Die Notwendigkeit unsere Programmdaten z.T. schon ein Jahr im voraus festzulegen, bringt es jedoch mit sich, dass es für einige Mitarbeiter schwierig ist, solange vorher schon verbindliche Termine zu vereinbaren. Beruf, Urlaub und Familie müssen koordiniert werden, was manchmal längere Zeit bedarf. Daher können wir nicht bei allen Projekten, zum Zeitpunkt der Drucklegung, die einzelnen Leiter/innen angeben. Aus der Erfahrung wissen wir jedoch, dass im laufe des Jahres viele ehemalige und neue Mitarbeiter, die unseren Kriterien, entsprechen Zusagen machen werden. Wir bitten deswegen um Verständnis, wenn wir bei einigen Projekten noch keine Namensnennung machen konnten.
Was machen wir sonst?
Geh Wald statt Gewalt
In unserem neusten Angebot arbeiten wir mit Grundschulen zusammen auf dem Gebiet der Gewaltprävention. Hierbei verwenden wir mit nahezu 100 Schülern in Stuttgart erfolgreich die Methoden der Erlebnispädagogik. Kinder, Lehrer und Eltern sind begeistert.
Aventerra e.V. ist Mitglied im
"Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V."
- Erarbeitung von Qualitätsstandards für Ausbildungen
- Weiterentwicklung und Verbreitung des Berufsbildes
- Lobbyarbeit für den Ausbildungsbereich
- Beratung von Ausbildungsinteressierten
"Forum anders reisen e.V."
ein Zusammenschluss von etwa 150 Reiseveranstaltern, die sich dem nachhaltigen Tourismus verpflichtet haben. Unser Name steht für Reiseerlebnisse, die sich am Menschen und an der Umwelt orientieren. Wir nutzen Ressourcen vor Ort sorgsam und gezielt, begegnen fremden Kulturen mit Respekt. Gemeinsam stellen wir uns der Verantwortung für wirtschaftliche und soziale Entwicklung hier und in den Reiseländern.
"Paritätisches Jugendwerk e.V."
ein Verband im Zusammenhang des "DPWV".
Anerkennung:
Wir sind vom Jugendamt Stuttgart überprüft und sind somit öffentlich anerkannter Träger außerschulischer Jugendarbeit.
Gemeinnützig:
Wir sind durch das Finanzamt Stuttgart ein anerkannter gemeinnütziger Verein, der die Erlaubnis hat Spendenquittungen auszustellen.
Als gemeinnütziger Verein, dürfen wir nicht gewinnorientiert arbeiten.
Offener Brief vom Vorstand
Liebe Leser,
„Eine Tugend gibt es, die liebe ich sehr, eine einzige. Sie heißt Eigen-Sinn. ... Wer eigensinnig ist gehorcht einem anderen Gesetz, einem einzigen, unbedingt heiligen, dem Gesetz in sich selbst, dem 'Sinn' des 'Eigenen'. ... Er schätzt eben nur Eines hoch, die geheimnisvolle Kraft in ihm selbst, die ihn leben heißt und ihm wachsen hilft."
Herrmann Hesse
Das Wort "Eigensinn" hat oft einen negativen Beigeschmack: Wir denken dabei vor allem an Ungehorsam, Halsstarrigkeit, Widerspenstigkeit, Unberechenbarkeit oder Verschrobenheit. Aber: Eigensinn gibt Identität. Er hilft, wechselnden Moden, vermeintlichen Sachzwängen und geheimen Verführern eine eigene Stärke entgegenzusetzen. Oder bei der Entdeckung von Neuem: Wo kämen wir hin, wenn es nicht immer wieder Menschen gäbe, die ausgetretene Pfade verlassen, ihrem eigenen Kompass folgen und Neues entdecken würden?
Wir Erwachsene haben die Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen, dass sie im Kontakt mit uns ihren Eigen-Sinn entdecken, zeigen und leben können. Sie sollten dieses Selbst(wert-)gefühl und Selbstbewusstsein erfahren dürfen, um ihr Leben entwickeln und leben zu können und nicht so wie wir werden müssen, sondern wie sie es wollen.
Das ist oft schmerzlich, oft anstrengend, aber vor allem für beide Seiten auch bereichernd, lohnend und immer wieder sehr entlastend.
Für die Begegnung mit Kindern und Jugendlichen bedarf es der bedingungslosen Bekenntnis, diesen Eigen-Sinn zu erspüren, zu achten und zu fördern.
Dafür sollten wir folgendes ernstnehmen:
- eine Haltung, die dem Gegenüber - gleich welchen Unterschieds zu mir - Wert und Kompetenz zubilligt.
Menschen mit einer Behinderung brauchen Anteilnahme, aber keine Barmherzigkeit. Sie sollen als Menschen ernst genommen werden. - weniger schnell be- und verurteilen, sondern Mehrdeutigkeit als Gelegenheit für lebendigen Austausch und für Entwicklung anerkennen.
- Selbstvertrauen Selbstwertgefühl und Liebesfähigkeit zu vermitteln („Ich bin es wert, geliebt zu werden.“ „Ich fühle mich geborgen.“)
- Vertrauen in das Ganze, in die Welt zu vermitteln („Es lohnt sich zu leben.“)
- Vorbild zu sein: jede noch so gute Ausbildung unserer Kinder, jede noch so moderne Bildung bleibt unvollständig, wenn wir uns nicht auch um eine eigene klare ethische Orientierung bemühen. Die Kraft des Lehrenden liegt nicht in seiner Ausbildung, sondern die Kraft liegt immer in dem Vorbild des Erwachsenen und in der Beziehung des Kindes zu demjenigen, von dem es lernen soll.
- Authentische Emotionen sind die Architekten des Gehirns, und in der Wissenschaft ist es schon ein Leitsatz: Bindung geht der Bildung voraus.
Erlebnispädagogik hat als eine Methode innerhalb der Pädagogik einen wichtigen Platz eingenommen.
Es geht darum die Menschen stark zu machen, gerade auch in der Konfrontation mit schwierigen Lebensabschnitten wie der Jugend. Das Augenmerk richtet sich auf die Entdeckung und Nutzung von inneren Potentialen mit der sich viele Chancen verbinden.
Die Methoden der Erlebnispädagogik richten sich nach folgenden Zielen:
Echtheit - das Ursprüngliche in der Natur und in sich selbst finden.
Klarheit – das Wesentliche im eigenen Leben erkennen.
Freude – innere Kraftquellen, Begeisterung und Vitalität wecken.
Entwicklung - Impulse für spirituelles und seelisches Wachstum.
Seit über10 Jahren begleiten wir nun Kinder und Jugendliche während der Ferien mit diesen Anliegen.
Um diese hohen Ziele zu verwirklichen, stellen wir immer wieder fest, dass die Dauer keine bedeutsame Voraussetzung ist, sondern die Motivation der Betreuer. Aus dieser Motivation erwächst das Engagement, seine Kraft und Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Beides ist uns jedoch noch nicht genug. Durch unsere umfassende Basisqualifikation in Erlebnispädagogik erreichen wir auch die entsprechende Qualifizierung, die diesen Aufgaben gerecht wird.
Unsere Teams haben durch die so erworbenen Fähigkeiten und den zusätzlich mitgebrachten Eignungen, die Voraussetzung, Ihren Kindern die oben beschriebenen Möglichkeiten zu bieten.
Wir bedanken uns deswegen bei allen unseren Mitarbeitern für ihren Einsatz und bei Ihnen als Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen.
Stuttgart im November 2010 Peter Schrey und das Team von Aventerra.




