Erlebnispädagog*in werden
Die Ausbildung zur Erlebnispädagog*in bei Aventerra eröffnet dir einen praxisnahen Weg, Lernprozesse, Gruppenentwicklung und individuelle Potenziale ganzheitlich zu erleben und zu gestalten. In einer kleinen, begleiteten Lerngruppe tauchst du ein in erlebnispädagogische Methoden wie Kanu, Klettern, Floßbau und Teamtools, entwickelst eine reflektierte Haltung und erwirbst fundierte Grundlagen für deine Arbeit mit Menschen in herausfordernden und inspirierenden Lernumgebungen. Die Ausbildung ist zertifiziert, methodisch vielseitig und legt den Fokus auf echtes Erleben, persönliches Wachstum und professionelles Handeln.
Termine, Preise und Buchung
Fakten zur Ausbildung
- 20 Seminartage aufgeteilt auf 7 Module
- Feste Lerngruppe aus maximal 15 Personen
- 2 feste Dozent*innen aus der Praxis
- Zertifiziert durch den Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik
- Ausbildungspreis: 3.300,00 €
- Mindestalter 21 Jahre
- Anerkannter Bildungsträger ermöglicht Bildungsurlaub
Inhalte der Ausbildung
- Grundkurs Kanu fahren (nach ACA Standards)
- Grundkurs Felsklettern (nach DAV Standards)
- Abseilen
- Floßbau
- Bogenschießen
- Orientierung mit Karte und Kompass
- Feuer und Lagerfeuerküche
- Interaktions- und Kooperationsaufgaben
- Wirkungsmodelle
- Reflexionsmethoden
- Erlebnispädagogik in verschiedenen Kontexten
- Notfallmanagement
Die fachlichen Inhalte sind eingerahmt von Warm-Up-Übungen, Energizer, Solozeiten, Selbstreflexionszeiten und jeder Menge Zeit für Austausch und Lagerfeueratmosphäre. Die angeleiteten täglichen Lernzeiten sind in aller Regel etwa 8 Stunden. Abweichungen sind je nach Inhalt und Beginn bzw. Ende möglich und erforderlich.
Detailinformationen zur Ausbildung Erlebnispädagog*in
Leitfaden
Die Erlebnispädagog*innen Ausbildung bei Aventerra e.V. hat ihren Ursprung in der Waldorfpädagogik. Als ehemaliger reiner waldorfpädagogischer Anbieter für Erlebnispädagogik hat sich Aventerra e.V. in den vergangenen Jahren eine umfassende Ausbildung aufgebaut. Diese hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und wurde durch unterschiedlichste Einflüsse neu geprägt. Der aktuelle Stand ist eine, auf ganzheitliches Verständnis von Entwicklung und Lernen geprägte Ausbildung, welche den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dabei wird dieser in all seinen Formen wahrgenommen und in einem partizipativen Prozess, nach individuellen Entwicklungsmöglichkeiten gesucht. Die verschiedenen Einflüsse aus der Waldorfpädagogik und des systemischen Handelns bereichern und begeistern.
Vorraussetzungen
Um die zertifizierte Ausbildung Erlebnispädagog*in nicht nur zu beginnen, sondern am Ende auch erfolgreich abzuschließen, ist ein umfangreiche zeitliche Investition erforderlich. Dieser sollte nicht unterschätzt werden und sorgfältig geplant sowie mit dem sozialen Umfeld abgestimmt sein. Es wäre schade, wenn sich im Laufe der Zeit herausstellt, dass der Fokus nicht bei den Inhalten der Ausbildung sein kann, sondern durch zeitliche und persönliche Umstände woanders liegt.
Über die gesamte Dauer entsteht ein Gruppendynamischer Prozess, welcher ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist. Daher ist die Bereitschaft für konstruktives Feedback und selbstkritische Betrachtung unerlässlich. Es sollte darüber hinaus die Klarheit darüber vorhanden sein, dass die Ausbildung ein WIR-Projekt und kein ICH-Projekt ist. Somit werden Entscheidungen im Konsent getroffen und individuelle Bedürfnisse können nicht im vollen Umfang erfüllt werden. Dies ist ebenfalls ein wichtiger Lernprozess und hilft den Auszubildenden sich in die Rolle der späteren Klienten einzufinden, welche häufig in diesen Kontexten erlebnispädagogische Angebote wahrnehmen.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Freude am Lernen. Mit Spaß und Begeisterung neue Methoden und Konzepten entdecken sowie einer guten Portion Durchhaltevermögen und Unterstützungsbereitschaft.
Die Voraussetzungen in Fakten:
- Mindestalter der Auszubildenden ist 21 Jahre
- Auszug aus dem erweiterten polizeilichen Führungszeugnis (nicht älter als 2 Jahre)
Die individuellen Voraussetzungen werden in einem persönlichen Gespräch mir den Dozent*innen geklärt. Dieses ist relevant für die Zusage zur Ausbildung. Inhalte dieses Gespräches sind die persönliche Motivation, die Erwartungen an die Ausbildung sowie das gegenseitige Kennenlernen.
Dauer der Ausbildung
Die zertifizierte Ausbildung umfasst mehrere Module, welche inhaltlich aufeinander aufgebaut sind. Nach der Einführungswoche, welche einen Querschnitt durch die erlebnispädagogische Vielfalt bietet und die Teilnehmenden hauptsächlich in die Selbsterfahrung bringt, folgen weitere inhaltliche Module, die sich schwerpunktmäßig auf einzelne Methoden und Handlungsfelder der Erlebnispädagogik konzentrieren. Diese finden bis auf eine Blockwoche ausschließlich an den Wochenenden statt. Zu den Seminartagen sind während der Ausbildungszeit noch mindestens 7 Praxistage zu absolvieren. Davon sollen 2 Tage bei einem anderen erlebnispädagogischen Anbieter erfolgen. Vor der Abschlussprüfung muss noch ein Praxisprojekt durchgeführt werden, welches mindesten 3 Tage umfasst.
Die Dauer der Ausbildung in Fakten:
| 5 Tage |
Basisseminar 1
|
(Mo – Fr) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 3 Tage |
Wochenendseminar
|
(Fr – So) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 3 Tage |
Wochenendseminar
|
(Fr – So) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 3 Tage |
Wochenendseminar
|
(Fr – So) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 3 Tage |
Wochenendseminar
|
(Fr – So) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 5 Tage |
Basismodul 2
|
(Mo – Fr) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 3 Tage |
Prüfungswochenende
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(Fr – So) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 5 Tage | Praxistage | ||
| 2 Tage | Praxisprojekt |
Die Ausbildung Erlebnispädagog*in beginnt jährlich Ende September mit der Einführungswoche und endet im darauffolgenden Jahr im November mit dem Prüfungswochenende. Während der Sommerzeit ist ein längerer Abstand zwischen den Modulen, damit die Teilnehmenden Raum haben, ihr Praxisprojekt sowie die Praxistage zu absolvieren. Erfahrungsgemäß ist es in dieser Zeit leichter, Praktikumsmöglichkeiten bei erlebnispädagogischen Anbietern zu finden. Bei Aventerra e.V. finden in dieser Zeit vor allem Ferienfreizeiten statt.
Praktikum und Hospitationstage
Die zertifizierte Ausbildung umfasst mehrere Module, welche inhaltlich aufeinander aufgebaut sind. Nach der Einführungswoche, welche einen Querschnitt durch die erlebnispädagogische Vielfalt bietet und die Teilnehmenden hauptsächlich in die Selbsterfahrung bringt, folgen weitere inhaltliche Module, die sich schwerpunktmäßig auf einzelne Methoden und Handlungsfelder der Erlebnispädagogik konzentrieren. Diese finden bis auf eine Blockwoche ausschließlich an den Wochenenden statt. Zu den Seminartagen sind während der Ausbildungszeit noch mindestens 7 Praxistage zu absolvieren. Davon sollen 2 Tage bei einem anderen erlebnispädagogischen Anbieter erfolgen. Vor der Abschlussprüfung muss noch ein Praxisprojekt durchgeführt werden, welches mindesten 3 Tage umfasst.
Die Dauer der Ausbildung in Fakten:
| 5 Tage |
Basisseminar 1
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(Mo – Fr) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 3 Tage |
Wochenendseminar
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(Fr – So) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 3 Tage |
Wochenendseminar
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(Fr – So) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 3 Tage |
Wochenendseminar
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(Fr – So) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 3 Tage |
Wochenendseminar
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(Fr – So) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 5 Tage |
Basismodul 2
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(Mo – Fr) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 3 Tage |
Prüfungswochenende
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(Fr – So) | 10:00 – 16:00 Uhr |
| 5 Tage | Praxistage | ||
| 2 Tage | Praxisprojekt |
Die Ausbildung Erlebnispädagog*in beginnt jährlich Ende September mit der Einführungswoche und endet im darauffolgenden Jahr im November mit dem Prüfungswochenende. Während der Sommerzeit ist ein längerer Abstand zwischen den Modulen, damit die Teilnehmenden Raum haben, ihr Praxisprojekt sowie die Praxistage zu absolvieren. Erfahrungsgemäß ist es in dieser Zeit leichter, Praktikumsmöglichkeiten bei erlebnispädagogischen Anbietern zu finden. Bei Aventerra e.V. finden in dieser Zeit vor allem Ferienfreizeiten statt.
Praxisprojekt
Jede*r Auszubildende hat bis zur Prüfung ein Praxisprojekt durchgeführt. Dieses umfasst mindestens 2 Projekttage á 8 Zeitstunden. In der Summe 24 Zeitstunden. Davon müssen 18 Zeitstunden im direkten Klientenkontakt stehen. Das Praxisprojekt kann auf mehrere Termine aufgeteilt werden, wenn dies für das erlebnispädagogische Handeln sinnvoll begründet wird. In diesem Fall ist es eine Einzelentscheidung.
Das Praxisprojekt soll mit mindestens 6 Teilnehmenden durchgeführt werden. Eine Unterschreitung dieser Vorgabe bedarf einer sinnvollen Begründung und ist eine Einzelfallentscheidung.
Das Praxisprojekt kann zu zweit durchgeführt werden, da dies häufig der späteren beruflichen Realität entspricht. Eine Durchführung mit mehr als zwei Personen bedarf einer sinnvollen Begründung und ist eine Einzelfallentscheidung.
Die Vorstellung des Praxisprojekts geht einher mit einer kreativen Präsentation während des Abschlussseminars im Rahmen einer „Galerie der Erfahrungen“. Die Galerie soll dazu einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über die gemachten Erfahrungen auszutauschen.
Des Weiteren bedarf es eines persönlichen Erfahrungsberichts über das Praxisprojekt, welcher eine Länge zwischen 4 und 6 Seiten haben soll. Dieser handelt ausschließlich über das Praxisprojekt und ist von jeder am Projekt beteiligten Person zu erstellen (nicht Klienten). Der Erfahrungsbericht ist Grundlage eines Coachinggespräches zum Praxisprojekt, welches während der Galerie erfolgt. Der Praxisbericht muss 2 Wochen vor dem Abschlussmodul schriftlich eingereicht werden.
Prüfung
Die Ausbildung Erlebnispädagog*in endet mit einer Abschlussprüfung. Diese ist ein Teil, welcher erfüllt sein muss, damit die Ausbildung mit einem Zertifikat abgeschlossen werden kann. Die Prüfung kann wahlweise im selben oder im folgenden Jahr des letzten Modul abgelegt werden. Grundlegend für die Teilnahme am Prüfungsmodul sind die unten aufgeführten Vorrausetzungen.
Prüfungsvoraussetzung
Zur Prüfung werden nur Auszubildende zugelassen, welche alle Voraussetzungen erfüllen. Diese bestehen ausfolgenden Teilen:
- Teilnahme an den Seminaren. Maximale Fehlzeit beträgt nicht mehr als 20% der Gesamtzahl der Ausbildungstage.
- Gültiger Erste - Hilfe Nachweis. Nicht älter als 2 Jahre.
- Nachweis eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses. Nicht älter als 2 Jahre.
- Abgeschlossenes Praxisprojekt. Einreichung spätestens 2 Wochen vor dem Prüfungsseminar.
- Nachweis der erforderlichen 3 Praktikumstage. Praktikumstage dürfen nicht als Praxisprojekt gezählt werden
Prüfungsablauf
Die Abschlussprüfung besteht aus drei Teilen. Diese sind wie folgt:
- Praxisprojekt.
- Theoretische Prüfung.
- Praktische Prüfung.
Theoretische Prüfung
Die theoretische Abschlussprüfung besteht aus mehreren ausgewählten Fragen zu Inhalten der einzelnen Ausbildungsseminare. Diese sind innerhalb einer vorgegebenen Zeit schriftlich zu beantworten. Für die theoretische Prüfung gibt es keine Noten. Sie kann nur bestanden oder nicht bestanden werden. Die Gewichtung der Antworten ergibt sich aus dem Sachverhalt und der entsprechenden Auswirkungen für mögliche Teilnehmende und deren psychische du physische Sicherheit.
Praktische Prüfung
Die praktische Prüfung findet im Tandem statt. Die beiden Prüflinge werden durch ein Zufallsprinzip ausgewählt. Jedes Tandem zieht ein Thema aus dem Lostopf und hat ca. 20min. Zeit, sich darauf vorzubereiten. Die Themen für die praktische Prüfung, werden den Auszubildenden 8 Wochen im Voraus bekannt gegeben. Alles für die praktische Prüfung notwendige Material ist am Prüfungswochenende vorhanden. Wenn persönliches Material eingesetzt werden soll, muss dieses selbst organisiert werden. Für die praktische Prüfung gibt es keine Noten. Sie kann nur bestanden oder nicht bestanden werden. Die Gewichtung der praktischen Prüfung ergibt sich aus dem Sachverhalt und der entsprechenden Auswirkungen für mögliche Teilnehmende und deren psychische und physische Sicherheit.
Bestehen der Prüfung
Die Abschlussprüfung zur Erlebnispädagog*in ist nur dann bestanden, wenn ein Praxisprojekt vorgestellt worden ist, ein Erfahrungsbericht eingegangen ist und die theoretische Prüfung sowie die praktische Prüfung bestanden worden sind.
Sollte die Abschlussprüfung nicht bestanden worden sein, weil ein oder mehrere Teile nicht bestanden worden sind, können die entsprechenden Teile innerhalb eines Jahres wiederholt werden. Dazu muss die betreffende Person einen separaten Termin mit dem Ausbilderteam vereinbaren. Jeder separat vereinbarte Termin kostet 200,00 €. Die Nachprüfung findet in Esslingen am Neckar statt.
Lerngruppe
Die zertifizierte Ausbildung Erlebnispädagog*in zeichnet sich durch eine kleine Lerngruppe aus, welche eine maximale Größe von 15 Personen umfasst. Die einzelnen Module der Ausbildung werden nur innerhalb dieser Gruppe durchgeführt. Die dabei entstehenden Prozesse werden von zwei konstanten Lehrpersonen begleitet. Diese Dozent*innen sind von Anfang an dabei und führen im Laufe der Ausbildung Erlebnispädagog*in Coachinggespräche mit allen Teilnehmenden durch, um diese optimal während der Ausbildungsdauer zu begleiten. Diese Dozent*innen öffnen für die Teilnehmenden einen neuen Erfahrungsraum und geben Einblicke, wie vielfältig Erlebnispädagogik wirksam sei kann und wie unterschiedlich anleitende Erlebnispädagog*innen sind. Dies unterstützt die Teilnehmenden der Ausbildung Erlebnispädagog*in dabei, ihre eigene Rolle zu finden und durch abwechslungsreiches Vorleben ihre eigene Haltung zu erschaffen und festigen.
Das Ziel der Ausbildung Erlebnispädagog*in ist die Vermittlung von Grundlagen der erlebnispädagogischen Arbeit und des erlebnispädagogischen Handelns. Wir wollen an dieser Stelle ganz deutlich kommunizieren, dass sich innerhalb der Ausbildungsdauer nur Grundfertigkeiten ausbilden lassen. Alles andere ist in unseren Augen nicht richtig dargestellt. Fachsportliche Lizenzen benötigen neben ausreichender Erfahrung und Können auch ein tieferes Verständnis der jeweiligen Materie. Somit liegt unser Fokus darauf, dass die Teilnehmenden einen guten Einblick in die Methodenvielfalt der Erlebnispädagogik erhalten, dabei lernen, wie diese angewendet werden können und dabei eine Sicherheit erlagen, die sie befähigt, nach Abschluss der Ausbildung als Co-Trainer*in aktiv zu sein. Vielmehr geht es uns um die Entwicklung einer Haltung, welche die Grundlage allen Handelns ist. Viele Methoden lassen sich vielseitig einsetzen und Reflexionsprozesse nachhaltiger gestalten, wenn der/die Erlebnispädagog*in über eine entsprechende Haltung und Methodenmodifikationskompetenz verfügt. Lernen ist für uns ein stetiger Prozess und wird niemals aufhören. Daher haben ausgebildete Erlebnispädagog*innen nach Abschluss ihrer Ausbildung den Zugang zu unseren zahlreichen Fortbildungsangeboten. Darüber hinaus bieten wir durch unsere vielfältigen Angebote von Aventerra e.V. und Horizonte gGmbH, eine große Auswahl an weiteren Erfahrungsmöglichkeiten als Co-Trainer*in.
Dozierende
Hier die Dozenten Vorstellen
Termine 2026 / 2027
Die Ausbildungstermine für den Kurs 4 – 2026/2027 sind wie folgt geplant.
| Modul 1 | 12.10. - 16.10.2026 |
Basismodul 1
|
| Modul 2 | 06.11. - 08.11.2026 |
Aufbaumodul Team Tools
|
| Modul 3 | 19.02. - 21.02.2027 |
Aufbaumodul Bogenschießen
|
| Modul 4 | 05.04. - 09.04.2027 |
Basismodul 2
|
| Modul 5 | 21.05. - 23.05.2027 |
Aufbaumodul Kanu & Floßbau
|
| Modul 6 | 16.07. - 18.07.2027 |
Aufbaumodul Klettern & Abseilen
|
| Modul 7 | 24.09. - 26.09.2027 |
Abschlussmodul |
Bezahlung
Die Ausbildung kann auf zwei Arten bezahlt werden. Es entstehen bei den einzelnen
Bezahlmethoden keine preislichen Unterschiede.
Die Kosten für die Ausbildung Erlebnispädagog*in liegen bei 3300,00€.
Komplettzahlung
Nach der Buchung ist eine Anzahlung fällig, vier Wochen vor Beginn des ersten Moduls wir der gesamte Restbetrag auf das Konto von Aventerra e.V.
überwiesen.
Teilzahlung fünf Raten
Die erste Rate von 1000,00€ ist vier Wochen vor Beginn des ersten Moduls auf das Konto
von Aventerra e.V. zu überweisen. Die vier folgenden Raten (575,00€) sind im Abstand
von zwei Monaten fällig.
Zertifizierung durch den Bundesverband
Die Ausbildung Erlebnispädagog*in von Aventerra e.V. ist vom Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. (be) zertifiziert und unterliegt alle drei Jahre einer Rezertifizierung. Der Bundesverband (be) legt die Grundlagen und Rahmenbedingungen für die Ausbildung Erlebnispädagog*in fest. In regelmäßigen Fachtreffen werden aktuelle Entwicklungen diskutiert und bei Bedarf, Inhalte oder Rahmenbedingungen entsprechend verändert. Wenn Sie mehr über die Qualität des Bundesverband Individual und Erlebnispädagogik e.V. erfahren wollen klicken Sie hier, um zur Broschüre zu gelangen.
Die detaillierte Ausgestaltung der Inhalte, sowie die Schwerpunkte und die Gesamtdauer werden von Aventerra e.V. selbst festgelegt und weicht dadurch von vergleichbaren Ausbildungen ab. Dies ist bewusst so gewollt, da jede Ausbildung ihre eigene individuelle Ausrichtung haben soll und somit für jede Person die Möglichkeit bietet, sich nach den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen zu orientieren. Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll, dass sich die einzelnen zertifizierte Ausbildungen Erlebnispädagog*in in den Grundlagen und Mindestanforderungen vergleichen lassen. Dies ist durch die Zertifizierung des be gegeben.
FAQ
1. Warum ist die Ausbildung Erlebnispädagog*in teurer als bei anderen Anbietern?
- Zum einen, weil unsere Ausbildung Erlebnispädagog*in durch den Bundesverband Individual- & Erlebnispädagogik e.V. zertifiziert ist und zum anderen, weil unsere Ausbildung Erlebnispädagog*in 28 Tage Ausbildung umfasst.
2. Wieso dauert eure Ausbildung Erlebnispädagog*in länger als bei anderen Anbietern?
- Weil wir den einzelnen Inhalten der erlebnispädagogischen Methoden genügend Lern- und Erfahrungsraum zur Verfügung stellen wollen. Zudem sind wir überzeugt davon, dass die entstehenden Prozesse in der Lerngruppe ein enormes Lernpotential haben, welches in der späteren Praxis hilfreich ist.
3. Warum ist in der Ausbildung Einzelcoaching inbegriffen?
- Jeder und jede von euch hat während der gemeinsamen Lernreise eigene Entwicklungsschritte, welche wir nicht im Gruppensetting vollständig bearbeiten können. Zudem ist eine individuelle Betrachtung der persönlichen aktuellen Situation wichtig, um weitere Schritte zu planen und Perspektiven zu entwickeln.
4. Wieviel Waldorfpädagogik ist in der Ausbildung Erlebnispädagog*in enthalten?
- Die Waldorfpädagogik ist der Ursprung von Aventerra e.V. und begleitet uns genauso, wie andere Einflüsse der Erlebnispädagogik. Jedoch sind wir größtenteils keine Waldorfpädagog*innen, weshalb sich in der Ausbildung Erlebnispädagog*in nur noch wenige Einflüsse der Waldorfpädagogik finden lassen.
5. Was bedeutet systemisch bei der Ausbildung Erlebispädagog*in?
- Systemisch ist für uns eine Haltung. Wir glauben daran, dass Wirkungen immer von Systemen beinflusswerden und von diesen Abhängig sind. Wir sind neugierig und interessiert daran, warum zeigt sich welches Verhalten? Welche positive Absicht verbirg sich dahinter und was kann jede*r Einzelne tun, um diese für sich zu verändern. Daher ist das Thema Haltung in unserer zertifizierten Ausbildung ein so wichtiges Thema und zieht sich wie ein roter Faden durch alle Module hindurch.
6. Was ist, wenn ich krank werde und die Ausbildung Erlebnispädagog*in nicht abschließen kann?
- Dies ist natürlich sehr schade. und wir hoffen, dass es dir bald wieder besser geht. Jedoch wollen wir unseren Vorgaben gerecht werden und sobald die Anzahl der Fehltage die Quote von 20% überschreitet, fehlen dir vielen wichtige Inhalte und einige Prozesse hast du selbst nicht miterleben können. Daher kannst du die Ausbildung Erlebnispädagog*in nicht mit dem Zertifikat „geprüfte*r Erlebnispädagog*in“ abschließen. Gerne überlegen wir mit dir gemeinsam, welche Möglichkeiten dir offenstehen, damit du diesen Abschluss erreichen kannst.
7. Was ist, wenn ich während der Ausbildung Erlebnispädagog*in schwanger werde?
- Selbstverständlich freuen wir uns für dich. Eine weitere Teilnahme ist nicht generell ausgeschlossen. Jedoch müssen wir gemeinsam überlegen, wie du an den noch fehlenden Modulen teilnehmen kannst. Die Wohlergehen und die Sicherheit deines Kindes stehen dabei an vorderster Stelle. Gemeinsam wird sich ein Weg ergeben.
8. Habe ich zwischen den einzelnen Modulen Zeit zum Üben?
- Ja hast du. Und es ist wirklich sinnvoll, dass du dich mit den anderen Teilnehmenden der Ausbildung Erlebnispädagog*in zusammenfindest und ihr dies sogar gemeinsam tut. Wir sind in dieser Zeit gerne für euch als Ansprechpartner*innen da und geben Tipps und Infos, wenn ihr Fragen habt.
9. Woher bekommen wir das Material zum Üben oder für unser Praxisprojekt?
- Wenn es bei uns möglich ist, könnt ihr Materialien und Ausrüstung bei uns ausleihen und zum Üben oder für euer Praxisprojekt nutzen. Jedoch haben unsere eigenen Veranstaltungen immer Vorrang und es kann sein, dass wir auch mal kurzfristig eine getroffene Zusage zurücknehmen müssen. Jedoch ist dies eher die Ausnahme. Kosten fallen für euch keine an. Es sei denn, dass Dinge kaputt gehen. Dann müsst ihr diese natürlich ersetzen.
10. Woher weiß ich, was ich für die Ausbildung Erlebnispädagog*in an persönlicher Ausrüstung kaufen muss?
- Entweder du lässt dich in einem guten Fachgeschäft beraten oder du profitierst von Erfahrungen deiner Freund*innen, Kolleg*innen oder von unseren. Sinnvoll ist auf alle Fälle, dir bei deinen Entscheidungen genügend Zeit zu lassen und lieber etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, als Ausrüstung unter Umständen zweimal zu kaufen. Hin und wieder finden sich auch gute gebrauchte Dinge wie Schlafsäcke, Rucksäcke,.. auf den einschlägigen Internetplattformen.
11. Bin ich nach der Ausbildung Erlebnispädagog*in dann auch gleich eine zertifizierte Erlebnispädagogin be® oder ein zertifizierter Erlebnispädagoge be®?
- Nein. Du hast allerdings eine wesentliche Voraussetzung, um diesen Titel durch den Bundesverband Individual- & Erlebnispädagogik e.V. zu erlangen. Was dir noch fehlt, ist die Praxiserfahrung, welche erst nach dem Abschluss einer zertifizierten Ausbildung Erlebnispädagog*in anfängt zu zählen. Zudem musst du dich noch weiter fortbilden und deine Lernerfahrungen in einem kollegialen Austausch reflektieren. Was du noch alles benötigst findest du auf der Homepage des Bundesverbands Individual- & Erlebnispädagogik e.V.
12. Benötige ich einen Rettungsschwimmabzeichen für die Ausbildung Erlebnispädagog*in?
- Nein. Für das Modul Kanu ist dies nicht erforderlich, da wir nach den Statuten der ACA (American Canoe Assosiation) ausbilden und diese ein Rettungsschwimmabzeichen nicht voraussetzen. Zudem sind wir der festen Meinung, dass ein Abzeichen, welches unter Schwimmbadbedingungen abgenommen wird, wenig mit der Realität einer Befahrung mit einem Kanu auf fließendem Gewässer gemein hat. Wir wollen dich aber nicht davon abhalten, dieses Abzeichen zu absolvieren. Es ist auf alle Fälle eine sinnvolle Ergänzung.
13. Kann ich nach dem Modul Klettern Kletterkurse geben?
- Nein. Du hast keine Trainer*innen Lizenz dafür. Diese kannst du nur bei den einschlägigen Fachsportverbänden erlangen. Du kannst aber das Klettern als erlebnispädagogische Methode einsetzen, um Menschen in Veränderungsprozessen zu begleiten. Und fachlich hast du dafür eine Ausbildung von uns bekommen, welche mit den Inhalten einer Fachsportausbildung übereinstimmt. Sie unterscheidet sich lediglich in der Vielfalt, denn als Trainer*in in einem Fachsportverband hast du viel mehr fachsportliches Wissen und Methoden, um Meschen den Sport Klettern beizubringen und ihre Technik zu verbessen.
14. Kann ich mich nach der Ausbildung Erlebnispädagog*in selbstständig machen?
- Im Prinzip schon. Wir empfehlen dir allerdings, dass du dir noch etwas Zeit nimmst, deine Erfahrungen zu vertiefen und dich und dein Handeln selbst noch ausprobierst. Das gelingt am besten, wenn du als erlebnispädagogische Co-Trainer*in bei zertifizierten Anbietern tätig bist. Hier bekommst du die Sicherheit, dass nach festgelegten Standards gearbeitet wird.
Hier findest du alle Informationen Übersichtlich zum abspeichern oder ausdrucken.