Hinweis: Einige Unterkünfte können erst im Dezember gebucht werden. Daher ist es möglich, allerdings unwahrscheinlich, dass sich die ein oder andere Tour um 1-2 Tage nach vorne oder hinten verschiebt.
UNSERE ALPENÜBERQUERUNG FÜR Jugendliche AUF DEM FERNWANDERWEG E5
Gemeinsam die Faszination der Alpen erleben: Entdecke in einer kleinen Gruppe von Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren die Faszination der Alpen. Unsere Alpenüberquerung führt uns zu Fuß entlang des gesamten Alpenhauptkamms von Nord nach Süd. Beginnend am südlichsten Punkt Deutschlands in Oberstdorf und endend im malerischen Meran in Südtirol. Die erste Tagesetappe des Fernwanderwegs E5 startet in den Allgäuer Alpen und führt uns durch blumenübersäte Wiesen und grüne Wälder bis zur Grenze nach Österreich. Von dort aus erwarten uns die Lechtaler Alpen mit Felsensteigen, steilen Abstiegen und überwältigenden Gletschern. Wir entdecken Sehenswürdigkeiten wie den majestätischen Similaun mit seinen sommerlichen Schneefeldern und werden immer wieder mit herrlichen Aussichten belohnt. Unsere letzte Tagesetappe der Tour führt uns nach Meran mit seinem angenehmen südlichen Klima und beeindruckender Architektur. In Meran übernachten wir in der Jugendherberge und lassen gemeinsam den letzten Abend ausklingen.
Auf unserer Alpenüberquerung erleben wir nicht nur die unvergleichliche Schönheit der Alpen, sondern auch das Abenteuer und die Herausforderung einer mehrtägigen Wanderung. Wir werden jeden Tag wandern und dabei viele Anstiege und Höhenmeter überwinden. Wir übernachten in Matratzenlagern auf Berghütten und verpflegen uns tagsüber selbst. Dabei werden wir lernen, wie man eine Tour plant, welche Ausrüstung notwendig ist und wie man sich in den Bergen orientiert. Wir werden gemeinsam als Gruppe wachsen und uns gegenseitig unterstützen, wenn es mal schwer und die Aufstiege lang sind.
Unsere Alpenüberquerung ist speziell für Jugendliche und bietet die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und eine unvergessliche Zeit in den Bergen zu erleben. Jede der acht Tagesetappen hält ganz unterschiedliche Highlights für die Gruppe bereit.
Anforderungen (s. auch weiter unten "Voraussetzungen"):
Kondition: 3 von 4
Technik: 2 von 4
Herausforderung: 3 von 4
Wir kategorisieren unsere Touren in vier Stufen:
- Anfänger*in (erste Tour dieser Art)
- Geübte*r Wanderer*in (schon mal eine vergleichbare Tour begangen)
- Fortgeschrittene*r (bereits mehrere Touren dieser Art begangen)
- Expert*in (vielen Touren dieser Art begangen).
Diese Tour ist für geübte Wanderer*innen geeignet. Bei Rückfragen oder Unsicherheiten kannst du uns gerne kontaktieren.
Natürlich kannst du auch als Fortgeschrittene*r oder Expert*in an der Tour teilnehmen.
Termine, Preise und Buchung
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Unsere Haltung bei Aventerra e.V.
Gemeinsam erleben
Jede Person startet mit eigenen Erwartungen, Erfahrungen und persönlichen Zielen in unsere Freizeiten und Reisen. Während der gemeinsamen Zeit entsteht daraus eine Gemeinschaft auf Zeit: Wir lernen einander kennen, teilen besondere Momente und unterstützen uns bei den Herausforderungen, die uns begegnen.
Ob wir gemeinsam unterwegs sind, neue Orte erkunden oder unsere Zeit an einem festen Standort verbringen – wir gestalten unsere Freizeiten und Reisen so, dass alle die Möglichkeit haben, sich einzubringen und die gemeinsame Zeit bewusst zu erleben. Dabei stehen weder Schnelligkeit noch Leistung im Vordergrund. Uns geht es darum, Neues auszuprobieren, die Umgebung wahrzunehmen, eigene Möglichkeiten zu entdecken und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen.
Bei Freizeiten und Reisen mit Tourencharakter ist uns besonders wichtig, dass wir gemeinsam starten und gemeinsam ankommen. Wir richten unser Tempo so aus, dass alle sicher teilnehmen und die Erlebnisse bewusst wahrnehmen können. Unsere Touren sind keine Sportveranstaltungen.
Wir bemühen uns, die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Teilnehmenden im Blick zu behalten. Nicht immer wird sich jeder Wunsch gleichermaßen erfüllen lassen. Umso wichtiger ist es, miteinander im Gespräch zu bleiben und Lösungen zu finden, die sowohl der einzelnen Person als auch dem gemeinsamen Erlebnis gerecht werden.
Gemeinschaft erleben
Wer an unseren Freizeiten und Reisen teilnimmt, begegnet Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Interessen und Perspektiven. Gerade daraus können wertvolle Gespräche, neue Verbindungen und unerwartete gemeinsame Erlebnisse entstehen. Jede Person darf sich mit ihren Fähigkeiten, Ideen und ihrer Persönlichkeit einbringen – und zugleich die Erfahrung machen, Unterstützung anzunehmen.
Gemeinschaft entsteht bei gemeinsamen Aktivitäten und Unternehmungen ebenso wie in den vielen kleinen Momenten des Alltags: bei Gesprächen, beim Essen, beim gemeinsamen Vorbereiten oder beim Ausruhen nach einem erlebnisreichen Tag. Wir nehmen uns immer wieder Zeit, innezuhalten und auf unser Miteinander zu schauen: Was brauche ich, um mich wohl und sicher zu fühlen? Was hilft uns, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen? Was kann ich selbst zu einer guten Atmosphäre beitragen?
So kann eine Gemeinschaft entstehen, in der sich Menschen gesehen und angenommen fühlen. Vielleicht bleiben daraus Erinnerungen, neue Sichtweisen oder sogar Kontakte, die über die gemeinsame Zeit hinausreichen.
Sich selbst entwickeln
Neue Erfahrungen zu machen eröffnet Perspektiven – auf die Welt, auf andere Menschen und auf sich selbst. Ungewohnte Situationen und gemeinsame Aktivitäten laden dazu ein, eigene Stärken zu entdecken, Neues auszuprobieren und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
Dabei geht es nicht darum, persönliche Grenzen um jeden Preis zu überwinden. Ebenso wertvoll ist es, die eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen, sie auszudrücken und einen guten Umgang mit ihnen zu finden. Entwicklung kann bedeuten, mutig einen neuen Schritt zu wagen, sich auf etwas Unbekanntes einzulassen oder Verantwortung zu übernehmen. Sie kann aber auch darin liegen, sich Unterstützung zu holen, eine Pause einzulegen oder eine Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Wir wünschen uns, dass jede Person etwas Eigenes aus der gemeinsamen Zeit mitnimmt: eine besondere Erfahrung, mehr Zutrauen in sich selbst, eine neue Begegnung oder einen Gedanken, der auch im Alltag weiterwirkt.
Verantwortung übernehmen
Eine gelingende Freizeit oder Reise lebt davon, dass sich alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten beteiligen. Deshalb übernimmt jede Person Verantwortung für das eigene Handeln und zugleich einen angemessenen Anteil am gemeinsamen Erleben. Das kann bedeuten, bei der Planung einer Aktivität mitzuwirken, eine Aufgabe für die Gruppe zu übernehmen, bei alltäglichen Abläufen zu helfen oder andere zu unterstützen.
Je nach Art der Freizeit gehört dazu auch ein achtsamer Umgang mit Tieren, der Natur, den gemeinsam genutzten Räumen und den bereitgestellten Materialien. Die konkreten Aufgaben und Verantwortlichkeiten richten sich nach dem Alter der Teilnehmenden, ihren Fähigkeiten und den jeweiligen Gegebenheiten.
Zur Verantwortung gehört auch, auf sich selbst zu achten, eigene Bedürfnisse rechtzeitig mitzuteilen und persönliche Grenzen ernst zu nehmen. Gleichzeitig braucht Gemeinschaft die Bereitschaft, einander zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen und manchmal einen Kompromiss zu finden.
So wird jede Person zu einem wichtigen Teil der gemeinsamen Zeit: Das eigene Verhalten beeinflusst nicht nur das persönliche Erleben, sondern auch die Atmosphäre und die Möglichkeiten der Menschen, mit denen wir unsere Freizeit verbringen.
Wir nehmen Rücksicht
Während unserer Freizeiten und Reisen erleben wir besondere Orte, unterschiedliche Lebensräume und die Menschen, die dort leben und arbeiten. Je nach Angebot begegnen wir auch Tieren, die unsere Aufmerksamkeit und einen respektvollen Umgang brauchen. Wer achtsam mit seiner Umgebung umgeht, trägt dazu bei, Natur und Lebensräume zu schützen und die gemeinsame Zeit für alle Beteiligten angenehm zu gestalten.
Unser Handeln orientiert sich an den sieben Prinzipien von Leave No Trace: Wir planen vorausschauend, nutzen möglichst befestigte Wege, entsorgen Abfälle verantwortungsvoll, lassen Natur- und Kulturgegenstände an ihrem Platz, gehen achtsam mit Feuer um, respektieren Wildtiere und nehmen Rücksicht auf andere Menschen.
Auch kleine Entscheidungen machen dabei einen Unterschied. Gemeinsam tragen wir dazu bei, Natur und Lebensräume zu bewahren, Begegnungen respektvoll zu gestalten und die von uns besuchten Orte auch für kommende Gäste und Generationen zu erhalten.
Miteinander auf den Berghütten
Die Übernachtungen auf den Berghütten sind ein besonderer Teil unserer Touren. Nach einem erlebnisreichen Tag bieten sie Schutz, Verpflegung, Begegnung und einen Ort, an dem wir zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen können. Ihre oftmals einfache Ausstattung und das gemeinschaftliche Leben auf begrenztem Raum gehören zum ursprünglichen Charakter des Unterwegsseins in den Bergen.
Gleichzeitig stehen viele Hütten vor besonderen Herausforderungen. Je nach Lage müssen Lebensmittel und andere Güter aufwendig transportiert werden. Wasser, Energie und Platz sind begrenzt, Abfälle und Abwasser müssen verantwortungsvoll behandelt werden und die Arbeit der Hüttenteams findet häufig unter anspruchsvollen Bedingungen statt. Steigende Besucher*innenzahlen und unterschiedliche Erwartungen der Gäste erhöhen die Anforderungen zusätzlich.
Unser Verhalten hat deshalb eine unmittelbare Wirkung. Wenn wir sorgsam mit Wasser und Energie umgehen, Abfall vermeiden, die Abläufe auf der Hütte respektieren und den Anweisungen des Hüttenteams folgen, helfen wir dabei, die vorhandenen Ressourcen zu schonen und den Hüttenbetrieb zu erleichtern. Wenn wir Ruhe- und Schlafzeiten einhalten und Rücksicht auf andere Gäste nehmen, tragen wir dazu bei, dass alle nach einem anstrengenden Tag Erholung finden.
Davon profitieren auch wir selbst: Eine rücksichtsvolle Atmosphäre ermöglicht uns, zur Ruhe zu kommen, Gemeinschaft zu erleben und die besondere Einfachheit des Hüttenlebens bewusst wahrzunehmen. Zugleich leisten wir einen konkreten Beitrag dazu, dass Berghütten als Schutz- und Begegnungsorte erhalten bleiben.
Die Einhaltung der jeweils geltenden Regeln der Unterkunft ist Voraussetzung für die Teilnahme an unseren Freizeiten und Reisen. Wir verstehen diese Regeln nicht als bloße Einschränkung. Sie schaffen einen verlässlichen Rahmen für das Zusammenleben auf engem Raum, unterstützen die Arbeit der Hüttenteams und helfen dabei, die begrenzten Ressourcen vor Ort verantwortungsvoll zu nutzen. Auf diese Weise tragen wir gemeinsam dazu bei, dass Berghütten auch in Zukunft zugänglich bleiben und ihren besonderen Charakter bewahren können.
Tagesetappen
Gehzeiten: ungefähre Angaben - je nach Fitness und Wetter können die Gehzeiten auch variieren. Die Gehzeiten auf der Tour sind ohne Pausen angegeben.
- Tag 1: Startpunkt: Oberstdorf Bahnhof. Danach geht es in diesen Jahren am ersten Tag entweder zur Jugendherberge Oberstdorf oder zum Mountainhostel Spielmannsau (s. unten "Anreise") – Den ersten Tag nutzen wir, um uns Kennenzulernen und vielleicht noch eine kleine Einstiegstour zu gehen.
- Tag 2: Wanderung über die Spielmannsau und Aufstieg zur Kemptner Hütte.
(ca. 14km und 1.000 Höhenmeter; Gehzeit: ca. 7 h) - Tag 3: Kemptner Hütte – Memminger Hütte mit Shuttle durch das Madautal - (ca. 11 km und ca. 1.000 HM; Gehzeit: ca. 6 h)
- Tag 4: Memminger Hütte - Seescharte - Zams (Inntal).
(ca. 16 km und ca. 400 Höhenmeter; Gehzeit: ca. 6,5 h) - Tag 5: Zams (Busfahrt durch das Pitztal bis Mittelberg) - Aufstieg zur Braunschweiger Hütte
(ca. 5,5 km und ca. 1.000 Höhenmeter; Gehzeit: ca. 3,5 h) - Tag 6: Braunschweiger Hütte – Rettenbachjoch – Tiefenbachferner - Vent (Ötztal)
(ca. 14km und ca. 500 Höhenmeter; Gehzeit: ca. 6 h) - Tag 7: Vent – Aufstieg zur Bella Vista Hütte
(ca. 15,5 km und ca.1.300 Höhenmeter; Gehzeit: ca. 7 h) - Tag 8: Bella Vista Hütte - vorbei am Vernagt See – Busfahrt nach Meran (Südtirol) – Gemeinsamer Tourabschluss in einer Pizzeria
- Tag 9: Heimreise in Eigenregie nach Frühstück
Voraussetzungen
Kondition:
K3: 1201–1600 Hm, bis 10 Std Gesamtgehzeit: Ausdauer für 5- bis 7-stündige Aufstiege mit bis zu 1600 Hm sowie damit verbundene sehr lange Abstiege.
Technik:
T2: Einfacher Bergweg: Weg mit durchgehendem Trassee. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht völlig ausgeschlossen. Trittsicherheit nötig. Geeignetes Schuhwerk sind Schuhe der Kategorie B.
Herausforderung:
H3: Täglich wechselnde Unterkünfte. Mehr als 7 Tage Wandertage am Stück unterwegs. Kein Pausentag eingeplant. Es wird ein Tourenrucksack mit ca. 35 – 40l benötigt, in welchem die gesamte Kleidung und Ausrüstung untergebracht werden müssen. Zusätzlich muss die Marschverpflegung mit eingepackt werden. Ein Abbruch / Abstieg der Tour ist relativ einfach möglich.
Grundsätzlich:
Der Routenverlauf birgt für die Teilnehmenden objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall beeinflusst werden. Einige Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
An- & Abreise
Treffpunkt Start: Oberstdorf um 12:30 Uhr – an den Holzbänken vor dem Haupteingang des Bahnhofs.
Danach gemeinsame Wanderung zur Jugendherberge Oberstdorf oder Mountainhostel Spielmannsau.
Termin Start 09.08.2026: Jugendherberge Oberstdorf
Termin Start 18.08.2026: Mountainhostel Spielmannsau
Termin Start 25.08.2026: Mountainhostel Spielmanssau
Treffpunkt Ende: Bahnhof Meran gegen 09:00 Uhr.
Ausrüstung
- Rucksack
- ca. 35 bis maximal 40 Liter fassend - nicht schwerer als 10 kg + Regenhülle
- Bitte beachtet, dass ihr genügend Platz für mind. 2 Liter Wasser und circa 500 Gramm Marschverpflegung einplant.
- Bergschuhe
- Knöchelhohe, feste Bergschuhe der Kategorie B oder C
- Mirkowellentauglicher Hüttenschlafsack
- Auf den Hütten bekommt ihr zusätzlich ein Kissen und warme Decken
- Hüttenschuhe oder dicke Socken
- Lange Trekkinghose
- Möglichst mit Zipper um sie auch als kurze Hose zu verwenden
- Funktionssocken, Funktionswäsche, Shirts
- Fleecejacke oder Windstopperjacke
- Regenschutz + Hose (essenziell wichtig)
- Handschuhe und Mütze als Kälteschutz (auch im Sommer, bitte einpacken)
- Trinkflasche (mind. 2 Liter)
- Kleines Messer und Göffel für Marschverpflegung
- Ausweis und Krankenversicherungskarte (oder Versicherungsnachweis)
- DAV Mitgliedsausweis (wenn vorhanden)
- Waschzeug und kleines Trekkinghandtuch
- Hand-/Reisewaschmittel, um Kleidung unterwegs zu waschen
- Taschen- oder Stirnlampe
- Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme)
- Ohropax
- Optional: Wanderstöcke, wenn im Umgang geübt
- Persönliche Reiseapotheke
- Persönliche Notfallmedikamente
- Persönliche Salben, Sprays und Cremes
- Kleines Erste Hilfe-Set (Pflaster, 1 Kompresse, 1 Mullbinde, Dreieckstuch, Rettungsdecke)
- Taschengeld
- Für warmes Duschen auf den Hütten, Getränke bei Abendessen, Eis o.ä.
- Badesachen
- Wenn das Wetter mitspielt können wir vielleicht in einen Bergsee springen
Unterkunft
Wir übernachten in Berghütten, Gasthöfen und Jugendherbergen.
Auf den Hütten schlafen wir in Matratzenlagern. Daher können wir eine Aufteilung nach Geschlechtern nicht garantieren.
Miteinander auf den Berghütten
Die Übernachtungen auf den Berghütten sind ein besonderer Teil unserer Touren. Nach einem erlebnisreichen Tag bieten sie Schutz, Verpflegung, Begegnung und einen Ort, an dem wir zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen können. Ihre oftmals einfache Ausstattung und das gemeinschaftliche Leben auf begrenztem Raum gehören zum ursprünglichen Charakter des Unterwegsseins in den Bergen.
Gleichzeitig stehen viele Hütten vor besonderen Herausforderungen. Je nach Lage müssen Lebensmittel und andere Güter aufwendig transportiert werden. Wasser, Energie und Platz sind begrenzt, Abfälle und Abwasser müssen verantwortungsvoll behandelt werden und die Arbeit der Hüttenteams findet häufig unter anspruchsvollen Bedingungen statt. Steigende Besucherzahlen und unterschiedliche Erwartungen der Gäste erhöhen die Anforderungen zusätzlich.
Unser Verhalten hat deshalb eine unmittelbare Wirkung. Wenn wir sorgsam mit Wasser und Energie umgehen, Abfall vermeiden, die Abläufe auf der Hütte respektieren und den Anweisungen des Hüttenteams folgen, helfen wir dabei, die vorhandenen Ressourcen zu schonen und den Hüttenbetrieb zu erleichtern. Wenn wir Ruhe- und Schlafzeiten einhalten und Rücksicht auf andere Gäste nehmen, tragen wir dazu bei, dass alle nach einem anstrengenden Tag Erholung finden.
Davon profitieren auch wir selbst: Eine rücksichtsvolle Atmosphäre ermöglicht uns, zur Ruhe zu kommen, Gemeinschaft zu erleben und die besondere Einfachheit des Hüttenlebens bewusst wahrzunehmen. Zugleich leisten wir einen konkreten Beitrag dazu, dass Berghütten als Schutz- und Begegnungsorte erhalten bleiben.
Die Einhaltung der jeweils geltenden Regeln der Unterkunft ist Voraussetzung für die Teilnahme an unseren Freizeiten und Reisen. Wir verstehen diese Regeln nicht als bloße Einschränkung. Sie schaffen einen verlässlichen Rahmen für das Zusammenleben auf engem Raum, unterstützen die Arbeit der Hüttenteams und helfen dabei, die begrenzten Ressourcen vor Ort verantwortungsvoll zu nutzen. Auf diese Weise tragen wir gemeinsam dazu bei, dass Berghütten auch in Zukunft zugänglich bleiben und ihren besonderen Charakter bewahren können.
Verpflegung
Auf den Hütten und in den Gasthöfen werden wir bestens verpflegt (Frühstück + Abendessen ohne Getränke). In Meran essen wir abends zum Abschluss in einer Pizzeria. Die Marschverpflegung für unterwegs bringt jede*r selbst mit bzw. wird unterwegs nachgekauft. Bitte plant für die Marschverpflegung und die Getränke auf den Hütten noch ein Taschengeld von ca. 12-15€/Tag ein (Hinweis: Viele Hütten akzeptieren keine Kartenzahlung).
Die Jugendherberge in Oberstdorf bietet abends kein veganes Essen.
Online Vortreffen
Vor der Freizeit bieten wir einen Onlinetermin an, bei dem sich das Team vorstellt, sich die Teilnehmenden kennenlernen, offene Fragen geklärt und Mitfahrgelegenheiten organisiert werden können.
Den Teilnahmelink versenden wir einige Wochen vor dem Termin.
Die Termine werden hier bis Ende Dezember veröffentlicht.
Aufsichtspflicht, Jugendschutz & Anforderungen
Während der Freizeiten liegt die Aufsichtspflicht bei den Trainer*innen.
Die Aufsichtspflicht soll verhindern, dass Ihr Kind zu Schaden kommt oder Dritte schädigt.
Die Trainer*innen übernehmen folgende Aufgaben, um die Aufsichtspflicht zu wahren:
- Sie weisen auf die Gefahrenquellen hin.
- Sie überwachen, dass Gefahren vermieden und die Regeln eingehalten werden.
- Sie greifen bei Regelverstößen und Gefahrensituationen ein.
Die Gesetze zum Jugendschutz sind einzuhalten. Darüber hinaus gelten bei Aventerra e.V. die folgenden Regelungen:
- Kein Konsum nikotinhaltiger Produkte unter 18 Jahren
- Kein Alkoholkonsum unter 18 Jahren
- Keine jugendgefährdenden oder nicht-jugendfreien Medieninhalte
Darüber hinaus gilt für all unsere Aktivitäten unabhängig eures Alters:
- Keine Teilnahme unter Alkohol- oder Drogeneinfluss – jeder Verdacht führt zum sofortigen Ausschluss
- Keine Waffen und keine Gewalt
Selten passiert es, dass sich Teilnehmende auf den Freizeiten annähern / verlieben. Auch wenn wir dem generell nicht im Wege stehen wollen, bietet die Freizeit hierfür nicht den passenden Rahmen. Bei unseren Freizeiten geht es vor allem um das gemeinschaftliche Erlebnis. Bitte verschiebe das nähere Kennenlernen daher auf die Zeit nach der Freizeit.
Die Trainer*innen gehen mit dir bei Missachtung der oben genannten Punkte immer ins Gespräch. Sollte Ihr Kind die Anforderungen an das Programm nicht erfüllen oder ein Risiko für die Gruppe oder Einzelne darstellen, kann das zu deinem Ausschluss von der Freizeit führen. Dies ist eine Maßnahme, die von uns erst am Ende in Erwägung gezogen wird. Unsere Trainer*innen entscheiden darüber immer in Absprache mit dem Aventerra-Büro.
Verfügbarkeit Eltern/Erziehungsberechtigte
Es ist nötig, dass eine erziehungsberechtigte Person während der gesamten Dauer der Freizeit, für die das Kind bzw. die angemeldete Person angemeldet ist, jederzeit erreichbar ist und nicht verreist oder sich an einem Ort aufhält, von dem sie im Notfall (z. B. bei Krankheit, Unfall oder anderen dringenden Gründen) nicht kurzfristig eine Abholung ermöglichen oder organisieren kann.
Im Falle eines Notfalls muss es möglich sein, die teilnehmende Person zeitnah persönlich abzuholen oder eine geeignete Abholung zu organisieren. Dies wurde während des Buchungsprozesses bestätigt.
Diese Regelung im Interesse der Sicherheit und des reibungslosen Ablaufs der Freizeit / Reise notwendig und eine Voraussetzung für die Teilnahme.
Handynutzung
Wir verstehen, wie wichtig der Kontakt zu Freund*innen und Familie ist, die nicht an der Freizeit teilnehmen. Jedoch möchten wir, dass sich Ihr Kind während der Freizeit voll und ganz auf das Erlebnis und die Gruppe konzentrieren kann. Wir bekommen oft das Feedback, dass es unseren Teilnehmenden sehr gutgetan hat, dass das Handy mal keine große Rolle gespielt hat.
Vor allem beim Aufenthalt in der Natur möchten wir die Sicherheit Ihres Kindes und die der Gruppe gewährleisten. Entsprechend wollen wir die potenziellen Ablenkungen minimieren, um Unfälle zu vermeiden. Ihr Kind sollte sich vollkommen auf das Programm und die Schönheit der Natur konzentrieren können.
Daher bitten wir, Handys und andere Kommunikationsgeräte während der Freizeit zu Hause zu lassen. Sollte das Handy für die An- und Abreise benötigt werden, sollte es auf der Freizeit selbst dann aber ausgeschaltet und im Rucksack verstaut werden.
Natürlich werden unserer Trainer*innen Fotos von der Tour machen, die wir im Nachgang zur Verfügung stellen.
Die Kommunikation während der Freizeit geschieht über die Ansprechpersonen im Büro, sodass sich die Trainer*innen auf die Durchführung der Freizeit konzentrieren können.
Wir bitten Eltern darum, diese Regelung zu beachten.
Mindestteilnehmendenanzahl
Die Durchführung dieses Angebots erfolgt vorbehaltlich des Erreichens einer Mindestteilnehmendenzahl von 8 Personen bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn; nähere Details hierzu finden Sie in unseren AGBs. Für Auskünfte zum aktuellen Stand der Anmeldungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Versicherungsschutz
Wir empfehlen jedem/jeder Teilnehmenden einen entsprechenden Versicherungsschutz. Dieser sollte jede Möglichkeit eines Reiserücktritts beinhalten und den aktuellen Bedingungen angepasst sein. Des Weiteren empfehlen wir eine Reiseabbruchversicherung, denn es kann bei jeder Unternehmung vorkommen, dass aus persönlichen Gründen die Reise nicht fortgesetzt werden kann.
Bei der Buchung könnt Ihr direkt eine Versicherung bei unserem Partner Hanse Merkur abschließen.
Mehr Informationen zu deinem passenden Versicherungsschutz findest du hier.
Ebenso empfehlen wir bei Freizeiten im alpinen Raum ausdrücklich die Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein, unter anderem wegen des erweiterten Versicherungsschutzes bei Bergsportarten. Mehr Informationen zu den Leistungen des Deutschen Alpenvereins findet ihr hier.
ÜBRIGENS
Lust auf eine Bergtour, aber nicht sicher, ob Du schon fit genug bist um vom Allgäu bis nach Südtirol zu wandern?
Dann probier‘ doch erstmal unsere Einstiegstouren, die Lechquellenrunde oder die Zugspitztour aus. Wenn du mit jungen Erwachsenen auf die Alpenüberquerung gehen willst, passt eventuell unsere Alpenüberquerung Ü18 (Fernwanderweg E5 Oberstdorf nach Meran) gut zu dir.
Ansonsten bieten wir auch noch andere Touren mit unterschiedlichen Anforderungen an:
- Dolomitendurchquerung
- Dolomitendurchquerung Ü18
- Berliner Höhenweg
- Großglocknerrunde Ü18
- Stubaier Höhenweg Ü18
Wenn das noch nicht das Richtige für dich ist, dann findest du hier unsere Freizeitübersicht.