Wilde Bergwelten, einsame Hirtenhütten, verlassene Wege - Wandern in absoluter Abgeschiedenheit.
Wilde Bergwelten, einsame Hirtenhütten, verlassene Wege - absolute Abgeschiedenheit. Das alles erwartet uns an einem historisch ehrwürdigen Ort in Norditalien unweit der Schweizer Grenze und dem Lago Maggiore: Der Nationalpark Val Grande. Deine Wildnisexpedition führt durch das entlegenste Gebiet des Alpenbogens und richtet sich an abenteuerlustige junge Menschen die Spaß am Wandern haben.
Auf unserem anspruchsvollen Fernwanderweg werden wir sechs Tage lang den Spuren der Bauern, Partisanen, Holzfäller und Schmuggler folgen. Dabei bewegen wir uns auf schmalen, teils verwachsenen Wanderpfaden und übernachten entweder unter freiem Himmel oder in spartanischen, idyllischen Schutzhütten.Auf dem Weg finden wir immer wieder Schutzhütten, in denen wir unterkommen können. Die Hütten sind klein und bieten Platz für 3–6 Personen. Die Mitnahme eines Zeltes ist jedoch Voraussetzung, da der Platz in den Hütten begrenzt ist. Viele Bivacchi liegen abseits der Hauptpfade, in Tälern oder auf Anhöhen, oft mit spektakulärer Aussicht
Die Schutzhütten (Bivacchi) verfügen meist über ein Dach und Wände, teilweise auch über einfache Holzbetten oder Plattformen. Strom oder sanitäre Einrichtungen gibt es in der Regel nicht. An einigen Bivacchi gibt es natürliche Quellen. Da viele der Hütten eine Feuerstelle haben bieten sie die Möglichkeit, abends gemeinsam am Feuer oder unter dem Sternenhimmel die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen.
Die Tour führt vom pittoresken Bergdorf Malesco tief in das wilde Herz des Val Grandes und wieder zurück. Da wir während der sechs Tage komplett autonom unterwegs sind, werden wir alles Nötige an Ausrüstung und Verpflegung in unseren Wanderrucksäcken transportieren. Dabei legen wir täglich bis zu 900 hm zurück. Du solltest also in der Lage sein, bis zu sieben Stunden mit schwerem Gepäck (10-15 % des Körpergewichts) auf anspruchsvollen Bergwegen unterwegs zu sein. Eine gute Portion Motivation und körperlicher Fitness sind also Bedingung für die Anmeldung zu dieser Tour. Die einzelnen Etappen werden jedoch absichtlich unterschiedlich lang sein.
Der Charakter der Landschaft ermöglicht nicht nur interessante Naturerfahrungen und den Kontakt mit den Elementen, sondern vielmehr birgt die zivilisatorische Abgeschiedenheit die unmittelbare Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst. Ob beim gemeinsamen Kochen am Abend, dem Entdecken und Lesen von Tierspuren oder beim stillen Wandern begegnen wir nicht nur unserer äußeren, sondern auch unserer inneren Natur.
Unser Anliegen ist es unter anderem, euch erste Inhalte an die Hand zu geben, die in der Planung und Durchführung solcher Wandertouren sicher eine Rolle spielen. Dies umfasst den Umgang mit Karte und Kompass, Tourenplanung und -vorbereitung, Ausrüstungswahl, Gehtechnik, Ernährung unterwegs, Shelterbau und vieles mehr. Um euch bestmöglich vorzubereiten, möchten wir mit euch ein Online-Vorbereitungstreffen durchführen. Dieses Vortreffen möchten wir ebenfalls dafür nutzen, tiefer in die oben genannten Themen einzusteigen.
Anforderungen (s. auch weiter unten "Voraussetzungen"): 
Kondition: 2 von 4
Technik: 3-4 von 4
Herausforderung: 2 von 4*
Wir kategorisieren unsere Touren in vier Stufen:
- Anfänger*in (erste Tour dieser Art)
- Geübte*r Wanderer*in (schon mal eine vergleichbare Tour begangen)
- Fortgeschrittene*r (bereits mehrere Touren dieser Art begangen)
- Expert*in (vielen Touren dieser Art begangen).
Diese Tour ist für geübte Wanderer*innen geeignet. Bei Rückfragen oder Unsicherheiten kannst du uns gerne kontaktieren.
Natürlich kannst du auch als Fortgeschrittene*r oder Expert*in an der Tour teilnehmen.
*Zur Beurteilung der Herausforderung, lies bitte die Informationen zu Voraussetzungen weiter unten auf der Website.
Termine, Preise und Buchung
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Unsere Haltung bei Aventerra e.V.
Gemeinsam erleben
Jede Person startet mit eigenen Erwartungen, Erfahrungen und persönlichen Zielen in unsere Freizeiten und Reisen. Während der gemeinsamen Zeit entsteht daraus eine Gemeinschaft auf Zeit: Wir lernen einander kennen, teilen besondere Momente und unterstützen uns bei den Herausforderungen, die uns begegnen.
Ob wir gemeinsam unterwegs sind, neue Orte erkunden oder unsere Zeit an einem festen Standort verbringen – wir gestalten unsere Freizeiten und Reisen so, dass alle die Möglichkeit haben, sich einzubringen und die gemeinsame Zeit bewusst zu erleben. Dabei stehen weder Schnelligkeit noch Leistung im Vordergrund. Uns geht es darum, Neues auszuprobieren, die Umgebung wahrzunehmen, eigene Möglichkeiten zu entdecken und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen.
Bei Freizeiten und Reisen mit Tourencharakter ist uns besonders wichtig, dass wir gemeinsam starten und gemeinsam ankommen. Wir richten unser Tempo so aus, dass alle sicher teilnehmen und die Erlebnisse bewusst wahrnehmen können. Unsere Touren sind keine Sportveranstaltungen, bei denen Schnelligkeit oder Leistung im Vordergrund stehen.
Wir bemühen uns, die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Teilnehmenden im Blick zu behalten. Nicht immer wird sich jeder Wunsch gleichermaßen erfüllen lassen. Umso wichtiger ist es, miteinander im Gespräch zu bleiben und Lösungen zu finden, die sowohl der einzelnen Person als auch dem gemeinsamen Erlebnis gerecht werden.
Gemeinschaft erleben
Wer an unseren Freizeiten und Reisen teilnimmt, begegnet Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Interessen und Perspektiven. Gerade daraus können wertvolle Gespräche, neue Verbindungen und unerwartete gemeinsame Erlebnisse entstehen. Jede Person darf sich mit ihren Fähigkeiten, Ideen und ihrer Persönlichkeit einbringen – und zugleich die Erfahrung machen, Unterstützung anzunehmen.
Gemeinschaft entsteht bei gemeinsamen Aktivitäten und Unternehmungen ebenso wie in den vielen kleinen Momenten des Alltags: bei Gesprächen, beim Essen, beim gemeinsamen Vorbereiten oder beim Ausruhen nach einem erlebnisreichen Tag. Wir nehmen uns immer wieder Zeit, innezuhalten und auf unser Miteinander zu schauen: Was brauche ich, um mich wohl und sicher zu fühlen? Was hilft uns, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen? Was kann ich selbst zu einer guten Atmosphäre beitragen?
So kann eine Gemeinschaft entstehen, in der sich Menschen gesehen und angenommen fühlen. Vielleicht bleiben daraus Erinnerungen, neue Sichtweisen oder sogar Kontakte, die über die gemeinsame Zeit hinausreichen.
Sich selbst entwickeln
Neue Erfahrungen zu machen eröffnet Perspektiven – auf die Welt, auf andere Menschen und auf sich selbst. Ungewohnte Situationen und gemeinsame Aktivitäten laden dazu ein, eigene Stärken zu entdecken, Neues auszuprobieren und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
Dabei geht es nicht darum, persönliche Grenzen um jeden Preis zu überwinden. Ebenso wertvoll ist es, die eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen, sie auszudrücken und einen guten Umgang mit ihnen zu finden. Entwicklung kann bedeuten, mutig einen neuen Schritt zu wagen, sich auf etwas Unbekanntes einzulassen oder Verantwortung zu übernehmen. Sie kann aber auch darin liegen, sich Unterstützung zu holen, eine Pause einzulegen oder eine Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Wir wünschen uns, dass jede Person etwas Eigenes aus der gemeinsamen Zeit mitnimmt: eine besondere Erfahrung, mehr Zutrauen in sich selbst, eine neue Begegnung oder einen Gedanken, der auch im Alltag weiterwirkt.
Verantwortung übernehmen
Eine gelingende Freizeit oder Reise lebt davon, dass sich alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten beteiligen. Deshalb übernimmt jede Person Verantwortung für das eigene Handeln und zugleich einen angemessenen Anteil am gemeinsamen Erleben. Das kann bedeuten, bei der Planung einer Aktivität mitzuwirken, eine Aufgabe für die Gruppe zu übernehmen, bei alltäglichen Abläufen zu helfen oder andere zu unterstützen.
Je nach Art der Freizeit gehört dazu auch ein achtsamer Umgang mit Tieren, der Natur, den gemeinsam genutzten Räumen und den bereitgestellten Materialien. Die konkreten Aufgaben und Verantwortlichkeiten richten sich nach dem Alter der Teilnehmenden, ihren Fähigkeiten und den jeweiligen Gegebenheiten.
Zur Verantwortung gehört auch, auf sich selbst zu achten, eigene Bedürfnisse rechtzeitig mitzuteilen und persönliche Grenzen ernst zu nehmen. Gleichzeitig braucht Gemeinschaft die Bereitschaft, einander zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen und manchmal einen Kompromiss zu finden.
So wird jede Person zu einem wichtigen Teil der gemeinsamen Zeit: Das eigene Verhalten beeinflusst nicht nur das persönliche Erleben, sondern auch die Atmosphäre und die Möglichkeiten der Menschen, mit denen wir unsere Freizeit verbringen.
Wir nehmen Rücksicht
Während unserer Freizeiten und Reisen erleben wir besondere Orte, unterschiedliche Lebensräume und die Menschen, die dort leben und arbeiten. Je nach Angebot begegnen wir auch Tieren, die unsere Aufmerksamkeit und einen respektvollen Umgang brauchen. Wer achtsam mit seiner Umgebung umgeht, trägt dazu bei, Natur und Lebensräume zu schützen und die gemeinsame Zeit für alle Beteiligten angenehm zu gestalten.
Unser Handeln orientiert sich an den sieben Prinzipien von Leave No Trace: Wir planen vorausschauend, nutzen möglichst befestigte Wege, entsorgen Abfälle verantwortungsvoll, lassen Natur- und Kulturgegenstände an ihrem Platz, gehen achtsam mit Feuer um, respektieren Wildtiere und nehmen Rücksicht auf andere Menschen.
Auch kleine Entscheidungen machen dabei einen Unterschied. Gemeinsam tragen wir dazu bei, Natur und Lebensräume zu bewahren, Begegnungen respektvoll zu gestalten und die von uns besuchten Orte auch für kommende Gäste und Generationen zu erhalten.
Miteinander auf den Berghütten
Die Übernachtungen auf den Berghütten sind ein besonderer Teil unserer Touren. Nach einem erlebnisreichen Tag bieten sie Schutz, Verpflegung, Begegnung und einen Ort, an dem wir zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen können. Ihre oftmals einfache Ausstattung und das gemeinschaftliche Leben auf begrenztem Raum gehören zum ursprünglichen Charakter des Unterwegsseins in den Bergen.
Gleichzeitig stehen viele Hütten vor besonderen Herausforderungen. Je nach Lage müssen Lebensmittel und andere Güter aufwendig transportiert werden. Wasser, Energie und Platz sind begrenzt, Abfälle und Abwasser müssen verantwortungsvoll behandelt werden und die Arbeit der Hüttenteams findet häufig unter anspruchsvollen Bedingungen statt. Steigende Besucher*innenzahlen und unterschiedliche Erwartungen der Gäste erhöhen die Anforderungen zusätzlich.
Unser Verhalten hat deshalb eine unmittelbare Wirkung. Wenn wir sorgsam mit Wasser und Energie umgehen, Abfall vermeiden, die Abläufe auf der Hütte respektieren und den Anweisungen des Hüttenteams folgen, helfen wir dabei, die vorhandenen Ressourcen zu schonen und den Hüttenbetrieb zu erleichtern. Wenn wir Ruhe- und Schlafzeiten einhalten und Rücksicht auf andere Gäste nehmen, tragen wir dazu bei, dass alle nach einem anstrengenden Tag Erholung finden.
Davon profitieren auch wir selbst: Eine rücksichtsvolle Atmosphäre ermöglicht uns, zur Ruhe zu kommen, Gemeinschaft zu erleben und die besondere Einfachheit des Hüttenlebens bewusst wahrzunehmen. Zugleich leisten wir einen konkreten Beitrag dazu, dass Berghütten als Schutz- und Begegnungsorte erhalten bleiben.
Die Einhaltung der jeweils geltenden Regeln der Unterkunft ist Voraussetzung für die Teilnahme an unseren Freizeiten und Reisen. Wir verstehen diese Regeln nicht als bloße Einschränkung. Sie schaffen einen verlässlichen Rahmen für das Zusammenleben auf engem Raum, unterstützen die Arbeit der Hüttenteams und helfen dabei, die begrenzten Ressourcen vor Ort verantwortungsvoll zu nutzen. Auf diese Weise tragen wir gemeinsam dazu bei, dass Berghütten auch in Zukunft zugänglich bleiben und ihren besonderen Charakter bewahren können.
Tagesetappen
Gehzeiten: ungefähre Angaben - je nach Fitness und Wetter können die Gehzeiten auch variieren. Die Gehzeiten auf der Tour sind ohne Pausen angegeben.
- Tag 1: Malesco - Fondo li Gabbi
(Gehzeit ca. 2,5 Stunden mit 500 hm Aufstieg) - Tag 2: Fondo li Gabbi – Alpe Bondolo
(Gehzeit ca. 3 Stunden mit 600 hm Aufstieg, 250 hm Abstieg, 4,3 km) - Tag 3: Alpe Bondolo – Alpe Mottac
(Gehzeit ca. 6,5 Stunden mit 980 hm Aufstieg, 880 hm Abstieg, 7,8 km) - Tag 4: Alpe Mottac – Bivacco In la Piana
(Gehzeit ca. 2 Stunden mit 0 hm Aufstieg, 750 hm Abstieg, 2,4 km) - Tag 5: Bivacco In la Piana – Alpe Scaredi
(Gehzeit ca. 5 Stunden mit 960 hm Aufstieg, 0 hm Abstieg, 6 km) - Tag 6: Alpe Scaredi – Malesco
(Gehzeit ca. 4 Stunden mit 0 hm Aufstieg 1100 hm Abstieg, 9,9 km)
Voraussetzungen
Kondition:
K2: 801–1200 Hm, bis 7 Std Gesamtgehzeit: Ausdauer für 4- bis 5-stündige Aufstiege mit bis zu 1200 Hm sowie damit verbundene lange Abstiege
Technik:
T3: Mittelschwerer Bergweg: Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen. Gute Trittsicherheit. Elementare alpine Erfahrung. Geeignetes Schuhwerk sind Schuhe der Kategorie B/C.
T4: Schwerer Bergweg: Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen. Im Hochgebirge evtl. einfache Firnfelder. Vertrautheit mit exponiertem Gelände nötig. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden. Geeignetes Schuhwerk sind Schuhe der Kategorie B/C.
Herausforderung:
H2: Täglich wechselnde Unterkunft. Weniger als 7 Tage Wandertage am Stück unterwegs. Kein Pausentag eingeplant. Es wird ein Tourenrucksack mit ca. 50 – 70l benötigt, in welchem die gesamte Kleidung und Ausrüstung untergebracht werden müssen. Zusätzlich muss die Marschverpflegung mit eingepackt werden. Achtung: Anders als bei anderen Wanderungen der Kategorie H2, ist ein Abbruch der Tour nicht einfach möglich und wäre mit einem hohen Aufwand verbunden.
Grundsätzlich:
Der Routenverlauf birgt für die Teilnehmenden objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall beeinflusst werden. Einige Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen
An- & Abreise
Treffpunkt Start: In Malesco um 12:00 Uhr, am gelben Bahnhof Gebäude, Via Stazione 18, 28854 Zornasco VB, Italien.
Treffpunkt Ende: In Malesco gegen 16:00 Uhr, am gelben Bahnhof Gebäude, Via Stazione 18, 28854 Zornasco VB, Italien.
Wer eine weite Anreise hat, dem empfehlen wir folgende Unterkünfte in Malesco:
Ausrüstung/ Packliste
- Biwacksack / Zelt / Tarp
- Rucksack (40-60 L)
- Schlafsack (3 Jahreszeiten Schlafsack)
- Isomatte
- Wanderschuhe
- Wanderstöcke (optional)
- (Trekking-) Sandalen
- Socken (Wander- und/oder Wollsocken)
- (Thermo-)Unterwäsche (Hose + Shirt)
- T-Shirts (3-4 x)
- Pullover (Wolle / Fleece)
- Jacke oder dicker Wollpullover (1x)
- lange Wanderhose
- kurze Hose
- Halstuch
- Mütze
- Handschuhe
- Regenjacke
- Regenhose (optional)
- Jacke (winddicht)
- Wasserflasche (2 x 1,5 L Füllmenge)
- Kleiner Kocher & passender Topf / Becher
- Besteck
- Campinggeschirr (tiefer Teller, Tasse)
- Spülschwamm
- Feuerzeug
- Sonnenbrille
- Sonnencreme
- Zahnbürste- und pasta (biologisch abbaubar)
- Persönliche Medikamente
- Persönliche Hygieneartikel
- Insektenschutz
- Handtuch
- Seife (biologisch abbaubar)
- Materialien zum Feuer machen
- Biologisch abbaubares Toilettenpapier
- Kopflampe (+ Batterien)
- Messer
- Höhenmesser (optional, nicht zwingend notwendig)
- Kompass
- EU – Versichertenkarte + Reisepass oder Personalausweis + Reiseticket
- Anreiseinfos
- Karte
- Val Grande Buch (optional)
Unterkunft
Auf dem Weg finden wir immer wieder Schutzhütten, in denen wir unterkommen können. Die Hütten sind klein und bieten Platz für 3–6 Personen. Die Mitnahme eines Zeltes ist jedoch Voraussetzung, da der Platz in den Hütten begrenzt ist.
Die Schutzhütten (Bivacchi) verfügen meist über ein Dach und Wände, teilweise auch über einfache Holzbetten oder Plattformen. Strom oder sanitäre Einrichtungen gibt es in der Regel nicht. An einigen Bivacchi gibt es natürliche Quellen.
Verpflegung
Die Verpflegung ist eigenständig mitzubringen.
Ausrüstungs- und Verpflegungsinfos werden ausführlich beim Online Vortreffen besprochen.
Unterwegs gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. Die letzten Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in Malesco.
Beispiel Verpflegung:
- 6 x Frühstück (bspw.: Müslimischung Kakao/ Porridge oder Basismüsli, Nüsse, getrocknete Früchte, Zimt, Erdnussmuß, Leinsamen, Kakao, Tahin, Datteln)
- (Hafer-)Milchpulver, Hafercuisine
- (Instant) Kaffee
- Tee
- 6 x Mittagessen (bspw. Schwarzbrot / Pumpernickel / Kartoffelbrei)
- Snacks (bspw. Müsliriegel, Nüsse, Hartkäse, evtl. Suppen)
- 6 x Abendessen (warme Mahlzeiten, Trekkingfood, DIY)
- Vorschläge: Indisches Dal, One-Pot Pasta mit Tomatensoße, Cous Cous mit Kichererbsen und Gemüse, Chili sin Carne
- Gewürze
- Nach Mahlzeiten vorbereiten in Tüten mit Clips
Online Vortreffen
Vor der Reise bieten wir einen Onlinetermin an, bei dem sich das Team vorstellt, sich die Teilnehmenden kennenlernen, offene Fragen geklärt und Mitfahrgelegenheiten organisiert werden können.
Den Teilnahmelink versenden wir einige Wochen vor dem Termin.
Der Termin wird hier bis Dezember bekannt gegeben.
Sicherheit
Unsere Trainer*innen haben die Verantwortung, dass du nicht zu Schaden kommst oder Dritte schädigst.​
Die Trainer*innen übernehmen folgende Aufgaben, um dies zu gewährleisten:
- Sie weisen dich auf die Gefahrenquellen hin. ​
- Sie überwachen, dass du Gefahren vermeidest und die Regeln einhältst.
- Sie greifen bei Regelverstößen und Gefahrensituationen ein.​
Darüber hinaus gilt für all unsere Aktivitäten unabhängig eures Alters:​
- Keine Teilnahme unter Alkohol- oder Drogeneinfluss – jeder Verdacht führt zum sofortigen Ausschluss​
- Keine Waffen und keine Gewalt​
Alkoholkonsum bei Ü18 Touren
Unsere Ü18-Touren richten sich an erwachsene Teilnehmer*innen. Wir können daher nicht vorschreiben, ob und in welchem Umfang Alkohol konsumiert wird. Dennoch möchten wir Euch ausdrücklich dazu einladen, während der Reise auf Alkohol zu verzichten und appellieren an die Eigenverantwortung aller Teilnehmenden.
Gerade auf unseren Touren stehen gemeinsame Aktivitäten, Bewegung und das sichere Erleben der Reise im Mittelpunkt. Alkoholkonsum kann die körperliche Leistungsfähigkeit, das Reaktionsvermögen und die Wahrnehmung beeinträchtigen. Zudem kann Alkohol die Regeneration und Schlafqualität beeinflussen. Eine gute Regeneration ist insbesondere bei Berg- und Trekkingtouren wichtig, da die körperliche Belastung an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen hoch sein kann.
Unabhängig vom individuellen Konsum gilt: Die begleitenden Trainer*innen tragen während der Reise Verantwortung für die Gruppe und müssen im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht einschätzen, ob ihr in der Lage sind, an den vorgesehenen Aktivitäten teilzunehmen bzw. die Reise sicher fortzuführen. Sollte der Eindruck entstehen, dass eine Person aufgrund von Alkoholkonsum oder aus anderen Gründen nicht ausreichend dazu in der Lage ist, können die Trainer*innen entsprechende Maßnahmen treffen und die weitere Teilnahme von einer sicheren Teilnahmefähigkeit abhängig machen.
Wir wünschen uns daher einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und bitten alle Teilnehmenden, die Auswirkungen des eigenen Konsums auf sich selbst und die Gruppe zu berücksichtigen.
Handynutzung
Wir verstehen, wie wichtig der Kontakt zu Freund*innen und Familie ist, die nicht an der Reise teilnehmen. Jedoch möchten wir, dass du dich während der Reise voll und ganz auf das Erlebnis und die Gruppe konzentrieren kannst. Wir bekommen oft das Feedback, dass es unseren Teilnehmenden sehr gutgetan hat, dass das Handy mal keine große Rolle gespielt hat.
Vor allem im alpinen Raum möchten wir eure Sicherheit und die der Gruppe gewährleisten. Entsprechend wollen wir die potentiellen Ablenkungen minimieren, um Unfälle zu vermeiden. In den Bergen solltest du dich vollkommen auf die Strecke und die Schönheit der Natur konzentrieren können.
Daher bitten wir dich, dein Handy und andere Kommunikationsgeräte während der Reise zu Hause zu lassen. Solltest du das Handy für die An- und Abreise benötigen, sollte es auf der Reise selber dann aber ausgeschaltet und im Rucksack verstaut werden.
Natürlich werden unserer Trainer*innen Fotos von der Tour machen, die wir dir im Nachgang zur Verfügung stellen.
Die Kommunikation während der Reise geschieht über die Ansprechpersonen im Büro, sodass sich die Trainer*innen auf die Durchführung der Reise konzentrieren können.
Mindestteilnehmendenanzahl
Die Durchführung dieses Angebots erfolgt vorbehaltlich des Erreichens einer Mindestteilnehmendenzahl von 6 Personen bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn; nähere Details hierzu finden Sie in unseren AGBs. Für Auskünfte zum aktuellen Stand der Anmeldungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Versicherungsschutz
Wir empfehlen jedem/jeder Teilnehmenden einen entsprechenden Versicherungsschutz. Dieser sollte jede Möglichkeit eines Reiserücktritts beinhalten und den aktuellen Bedingungen angepasst sein. Des Weiteren empfehlen wir eine Reiseabbruchversicherung, denn es kann bei jeder Unternehmung vorkommen, dass aus persönlichen Gründen die Reise nicht fortgesetzt werden kann.  
Bei der Buchung könnt Ihr direkt eine Versicherung bei unserem Partner Hanse Merkur abschließen. Personen ab 25 Jahre kontaktieren uns bitte separat für den Abschluss einer Versicherung, da diese noch nicht im Buchungsprozess auswählbar ist.
Mehr Informationen zu deinem passenden Versicherungsschutz findest du hier.
Ebenso empfehlen wir bei Freizeiten im alpinen Raum ausdrücklich die Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein, unter anderem wegen des erweiterten Versicherungsschutzes bei Bergsportarten. Mehr Informationen zu den Leistungen des Deutschen Alpenvereins findet ihr hier